Sommer, Sonne, Sonnenschein

Update: Amtliche Hitzewarnung für Weinheim und Region

Erst harmlos, dann heftig: Die Prognosen zeigen einen deutlichen Temperaturanstieg.

Die Temperaturen sollen in Weinheim und Umgebung die 34-Grad-Marke knacken. Foto: Iris Kleefoot
Die Temperaturen sollen in Weinheim und Umgebung die 34-Grad-Marke knacken.

Weinheim/Region. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für weite Teile Deutschlands und damit auch für Weinheim sowie die gesamte Region eine Hitzewarnung der Stufe 1 herausgegeben. Es werden Höchstwerte zwischen 33 und 37, am Rhein sogar 38 Grad erwartet. Die Meteorologen empfehlen, die direkte Hitze zu meiden und sich möglichst in kühlen Innenräumen aufzuhalten. Zudem sollte ausreichend getrunken werden. Besonders für ältere Menschen kann die anhaltende Hitze zu einer erheblichen Belastung werden. Hier gibt es überall Schattenplätze in Weinheim.

Im Laufe des Nachmittags und Abends steigt zudem die Gefahr von teils schweren Gewittern. Nach Angaben des DWD sind örtlich Starkregen, Hagel und stürmische Böen möglich. Auch in der Nacht zum Samstag bleibt das Wetter wechselhaft: Vereinzelt ziehen Schauer und Gewitter durch. In größeren Städten sinken die Temperaturen dabei nicht unter 20 Grad. In den übrigen Gebieten liegen die Tiefstwerte zwischen 15 und 19 Grad.

Erstmeldung

Weinheim/Region. Man mag es am Sonntag noch nicht so richtig glauben. Immerhin zeigt er sich in Weinheim mit moderaten Temperaturen und einer dicken Wolkendecke von seiner mäßigen Seite. Aber bereits im Verlauf der kommenden Woche sollen die Temperaturen richtig knackig werden.

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Was auf die Region zukommt

Einschlägige Wetterportale sind sich einig: Zu Wochenbeginn wird es mäßig warm, ab Mittwoch rollt dann die Hitzewelle an. Nach Höchstwerten von rund 21 bis 22 Grad am Montag und Dienstag steigen die Temperaturen zur Wochenmitte sprunghaft an und erreichen bereits am Mittwoch knapp 30 Grad. In der Folge setzt sich die Erwärmung fort. Für Donnerstag werden verbreitet über 30 Grad erwartet. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hält eine amtliche Warnung vor Hitze ab Donnerstag, 18. Juni, im Südwesten erstmals für wahrscheinlich.

Vergleicht man verschiedene Wetterportale, zeichnet sich ein klares Bild ab - mit kleinen Abweichungen. Foto: KI-generiert/ChatGPT
Vergleicht man verschiedene Wetterportale, zeichnet sich ein klares Bild ab - mit kleinen Abweichungen.

Zum Wochenende hin dürfte die Hitze ihren Höhepunkt erreichen. Während die meisten Prognosen Höchstwerte von 32 bis 33 Grad sehen, geht Kachelmannwetter am Freitag und Samstag sogar von bis zu 34 Grad aus. Gleichzeitig werden auch die Nächte zunehmend milder: Die Tiefstwerte steigen von einstelligen Werten zu Wochenbeginn auf rund 20 Grad zum Wochenende. Mit dem Samstag soll die Hitzewelle ihren einstweiligen Höhepunkt erreicht haben, bevor die Temperaturen ab Sonntag wieder allmählich sinken. So sprechen die Wetterprognosen für übernächste Woche wieder von Temperaturen unter 30 Grad. Aber wie sagt man so schön: „Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.“ (gab)

Was bei Hitze im Job und in der Schule gilt:

  1. Einen allgemeinen Anspruch auf „hitzefrei“ gibt es am Arbeitsplatz nicht, Arbeitgeber müssen aber für gesundheitlich zuträgliche Raumtemperaturen sorgen.
  2. Nach der Arbeitsstättenregel ASR A3.5 soll die Lufttemperatur in Arbeitsräumen 26 Grad Celsius grundsätzlich nicht überschreiten.
  3. Steigt die Raumtemperatur trotz sommerlicher Außenhitze über 26 Grad, sollen Arbeitgeber zusätzliche Schutzmaßnahmen wie Sonnenschutz, Lüften oder organisatorische Entlastungen prüfen.
  4. Ab mehr als 30 Grad Raumtemperatur müssen Arbeitgeber wirksame Maßnahmen ergreifen, um die Belastung der Beschäftigten durch Hitze zu verringern.
  5. Bei mehr als 35 Grad ist ein Raum ohne besondere Schutzmaßnahmen grundsätzlich nicht mehr als Arbeitsraum geeignet.
  6. Für Schulen in Baden-Württemberg gibt es keine landesweit automatische Hitzefrei-Regel, sondern die jeweilige Schulleitung entscheidet nach den Verhältnissen vor Ort.
  7. Als Orientierung nennt das Kultusministerium, dass die Außentemperatur um 11 Uhr mindestens 25 Grad Celsius im Schatten betragen und Hitzefrei frühestens nach der vierten Unterrichtsstunde beginnen soll.
  8. Berufliche Schulen und die gymnasiale Oberstufe sind in Baden-Württemberg vom klassischen Hitzefrei ausgenommen, während jüngere Schülerinnen und Schüler bei vorzeitigem Unterrichtsende weiter beaufsichtigt werden müssen, bis sie sicher nach Hause kommen können.