Birkenau

Konzert der Flötengruppen am 7. Oktober

Unter der Leitung von Rosemarie Bernhard verbringen die jungen Musikerinnen ein unterhaltsames Wochenende im Albert-Schweitzer-Haus

Die jungen Musikerinnen freuen sich auf ihr erstes Konzert nach der Corona-Pause. Unter der Leitung von Rosemarie Bernhard (rechts) verbrachten sie ein Wochenende im Albert-Schweitzer-Haus. Foto: Flötengruppe Birkenau
Die jungen Musikerinnen freuen sich auf ihr erstes Konzert nach der Corona-Pause. Unter der Leitung von Rosemarie Bernhard (rechts) verbrachten sie ein Wochenende im Albert-Schweitzer-Haus.

Birkenau. Nach einer langen corona-bedingten Auszeit konnten die Flötengruppen unter Leitung von Rosemarie Bernhard endlich wieder ein gemeinsames Wochenende verbringen. Ziel war dieses Jahr das Albert-Schweitzer-Haus in Lindenfels. Samstagfrüh um 9 Uhr ging es los und alle waren superpünktlich und so fanden sich 17 Teilnehmer unterschiedlicher Altersgruppen zum gemeinsamen Musizieren zusammen. Da das Konzert schon am 7. Oktober stattfindet, kamen sofort nach dem Bezug der Zimmer die einzelnen Gruppen zusammen. Nachdem bisher regelmäßig getrennt geprobt worden war, war es für alle spannend, zum ersten Mal den gesamten Konzertablauf zu hören. Besonders die „Kleinen“ lauschten begeistert den Stücken von Beethoven, Memory aus Cats und dem Spatzenkonzert. Alle waren voll engagiert bei der Sache, sodass man zufrieden das Mittagessen einnehmen konnte.

Unheimliche Nachtwanderung

Frisch gestärkt wurde nochmals in einzelnen Gruppen geprobt und anschließend war freies Spielen angesagt. Da ja an diesem Abend auch die Nachtwanderung stattfinden sollte, machte sich die Gruppe der „Erschrecker“ auf den Weg, um die Lage zu erkunden. Die anderen hatten unterdessen viel Spaß bei verschiedenen Spielen. Die Kinder, die zum ersten Mal bei der Freizeit dabei waren, waren wegen der Nachtwanderung schon etwas aufgeregt. Nach dem Abendessen war es schon so dunkel – kein Mond und keine Sterne –, dass man schon bald aufbrechen konnte, natürlich ohne Taschenlampe! Am Eingang des steilen Waldstückes saß eine unheimliche Gestalt, die mit einem schwankenden Licht im Wald verschwand.

Das war natürlich total gruselig, da beruhigten auch die am Weg aufgestellten Kerzenlichter nicht sonderlich. Nein, einzeln, wie ursprünglich vorgesehen, wollte jetzt natürlich keiner mehr loslaufen, zumal von den Vorhergehenden immer wieder spitze Schreie zu hören waren. Aber mit klopfenden Herzen kamen alle heil am Ausgang an. Dort wurden die Taschenlampen ausgeteilt für den ebenfalls recht steinigen Rückweg. Der einsetzende leichte Regen wusch den Angstschweiß ab und auch die Versteckten kamen mit ihrer Ausrüstung und unter vielem Gejohle der Erschreckten bei der Gruppe an. Wer allerdings mehr Angst gehabt hatte, war später nicht ganz klar, da die „Erschrecker“ eine Begegnung mit einem sehr neugierigen Fuchs hatten.

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Impressum

Der Sonntag brachte wieder herrliches Wetter, sodass die Proben kurzerhand wieder ins Freie verlegt wurden. Um 16 Uhr war dann das Ende eines wirklich tollen Wochenendes. Nun freuen sich alle auf ein besonderes Konzert, denn es handelt sich nicht nur um das erste Konzert nach Corona, sondern die Flötengruppen feiern 65-jähriges Jubiläum. Am 7. Oktober um 17 Uhr sind alle Interessierten zum Konzert in die evangelische Kirche in Birkenau eingeladen. Der Eintritt ist wie immer frei.