Maria-Elisabeth Kölker wird neue Vorsitzende des Computer-Clubs
Die Nachfolgerin von Antje Stegmann kann drohende Auflösung des Vereins abwenden.
Hinter dem Computer-Club Weinheim (CCW) liegen harte Jahre. Die Corona-Pandemie beeinträchtigte das Schulungsangebot erheblich – mit negativen finanziellen Folgen. Aber jetzt sieht der CCW Licht am Ende des Tunnels. Das wurde bei der Jahreshauptversammlung deutlich, bei der Kassenwartin Brigitte Kadel-Jakob zum einen leichte Entwarnung geben konnte. Zum anderen erklärte sich direkt bei dem Treffen Maria-Elisabeth Kölker bereit, als Vorsitzende zu kandidieren. Die Mitglieder wählten sie einstimmig zur Nachfolgerin von Antje Stegmann, die nach vier Jahren aus persönlichen Gründen ausscheidet.
„Ich freue mich riesig, dass es weitergeht“
Die neue Vorsitzende ist seit knapp vier Jahren Mitglied im CCW. Sie habe bei diversen Computerproblemen sehr vom fachkundigen Rat der Experten im Club profitiert, betonte sie. „Deshalb täte es mir sehr leid, wenn der Verein sich auflösen müsste.“ Genau das aber hätte gedroht, wenn sich kein neuer Vorsitzender gefunden hätte. Maria-Elisabeth Kölker ist gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau und inzwischen im Ruhestand. „Ich freue mich riesig, dass es weitergeht“, atmete Antje Stegmann nach der Wahl ihrer Nachfolgerin hörbar auf.
Dabei habe auch die bisherige Erste Vorsitzende viel dazu getan, dass die Arbeit im Club weitergeht, betonte Schriftführerin Monika Keil. Stegmann hatte den Chefposten übernommen, nachdem der langjährige Vorsitzende Gregor Herb 2019 nach schwerer Krankheit gestorben war. Und dann kam Corona. „Antje Stegmann hat den Club in schwierigen Zeiten gut vertreten“, lobte Monika Keil.
Was die Finanzen angeht, habe man wieder einen Überschuss erwirtschaften können, freute sich Brigitte Kadel-Jakob. Das sei doch „sehr viel beruhigender“ als noch 2020, als der CCW leicht in die Miesen gerutscht war. Kadel-Jakob blickte nach vorn: „Jetzt können wir beginnen, neue Computer zu kaufen.“
Keine leichte Arbeit
Dass die Arbeit des CCW aber auch nach der Pandemie alles andere als einfach ist, machte Antje Stegmann in ihrem Rückblick deutlich. Die Kursangebote des CCW seien, anders als in früheren Zeiten, „keine Selbstläufer“ mehr. Man biete die Schulungen inzwischen auch dann an, wenn sich nur wenige Teilnehmer angemeldet hätten. Auch die regelmäßigen Montagstreffen seien zunehmend weniger auf Resonanz gestoßen. Deshalb setze man jetzt montags verstärkt auf konkrete Themenangebote, bei denen zum Beispiel der Umgang mit QR-Codes, Vorsichtsmaßnahmen bei Phishingmails oder die Energiesparapp EHW+ besprochen würden. „Die große Resonanz zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Antje Stegmann.
Der neue Vorstand
Bei den Vorstandswahlen gab es durchweg einstimmige Ergebnisse. Neben der neuen Vorsitzenden Maria-Elisabeth Kölker wurde Leo Kohl als ihr Stellvertreter im Amt bestätigt. Kassenwartin bleibt Brigitte Kadel-Jakob, Schriftführerin Monika Keil. Einen weiteren Wechsel gab es bei der Position des Jugendwarts: Jutta Dienhold ersetzt Timo Bähr, der nicht mehr angetreten war.
Zu Kassenprüfern wurden Eike Hilsenstein, Gustav Bayer und Rüdiger Zerweck (Stellvertreter) bestimmt.
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