Saukopftunnel wird eine Nacht lang gesperrt
Die Arbeiten an der Notstromversorgung gehen in die finale Phase. Bis es soweit ist, soll das Tempo-50-Limit aber bestehen bleiben.
Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden seit Anfang September Arbeiten an der Notstromversorgung im Saukopftunnel im Zuge der Sanierung Bundesstraße (B) 38 bei Weinheim und Birkenau durchgeführt. Im Zuge der Baumaßnahme wird die bestehende Batterieanlage für die Notstromversorgung ausgetauscht. Die Notstromversorgung hat die Aufgabe im Falle eines Stromausfalls einen sicheren Tunnelbetrieb, wie zum Beispiel die Aufrechterhaltung der Beleuchtung, zu gewährleisten. Die bestehenden Batterieanlagen haben das Ende ihrer Lebensdauer erreicht und weisen keine ausreichenden Kapazitäten mehr auf und müssen daher ausgetauscht werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums.
Probleme bei Verkabelungsarbeiten
Der Austausch der Anlagen findet in den drei Betriebsgebäuden statt. In den vergangenen drei Wochen wurden die neuen Anlagen bereits neben den bestehenden Anlagen montiert. Bei den Verkabelungsarbeiten sind Probleme aufgetreten, wodurch sich die Arbeiten verzögern. Dadurch können die neuen Anlagen erst in der kommenden Woche in Betrieb genommen werden. Für die Inbetriebnahme wird der Saukopftunnel eine Nacht lang voll gesperrt werden. Die Vollsperrung erfolgt in der Nacht von Mittwoch, 4. Oktober, auf Donnerstag, 5. Oktober, im Zeitraum von 20 Uhr bis 5 Uhr.
Die Umleitung während der nächtlichen Sperrung erfolgt über die übliche Umleitungsstreck L 3408 Birkenauer Talstraße und wird ausgeschildert.
Bis zur Inbetriebnahme der neuen Anlagen bleibt die aktuelle Geschwindigkeitsreduktion auf 50 Kilometer pro Stunde aus Sicherheitsgründen bestehen. Gleichzeitig blinken die gelben Warnleuchten. Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme, da bei einem Stromausfall auch Teile der Beleuchtung ausfallen könnten. Die reduzierte Geschwindigkeit soll im Notfall helfen, die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Die Kosten der Maßnahme betragen rund 500.000 Euro und werden vom Bund getragen, heißt es abschließend.