Weinheim

Schleppende Vermarktung von Gewerbe-Bauplätzen in Weinheim

Die Vermarktung der städtischen Grundstücke im Gewerbegebiet Nord ist ins Stocken geraten. Trotzdem soll der Weinheimer Gemeinderat am Mittwoch eine vierte Vergaberunde beschließen.

Noch immer sind zahlreiche städtische Bauplätze im Gewerbegebiet Nord nicht verkauft. Die Weinheimer Stadtverwaltung will nun trotzdem eine vierte Vergaberunde starten (Archivbild). Foto: Marco Schilling
Noch immer sind zahlreiche städtische Bauplätze im Gewerbegebiet Nord nicht verkauft. Die Weinheimer Stadtverwaltung will nun trotzdem eine vierte Vergaberunde starten (Archivbild).

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich spätestens mit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine im Februar 2022 deutlich verschlechtert. Das hat offenbar gravierende Folgen bei der Vermarktung der städtischen Grundstücke im Gewerbegebiet Nord. Wie aus der Sitzungsvorlage für den Gemeinderat hervorgeht, der am Mittwoch, 18. Otober, ab 18.30 Uhr im Rathaus (Schloss, Eingang D) tagt, wurde nur ein kleiner Teil der Bauplätze bisher tatsächlich verkauft. Dabei hat es schon drei Vergaberunden gegeben, bei denen eigentlich 28 Bauplätze nach einem komplizierten Auswahlverfahren an Bewerber vergeben wurden. Tatsächlich verkauft werden konnten aber nur 13 Bauplätze. Trotzdem soll jetzt eine vierte Vergaberunde nach den selben Auswahlkriterien gestartet werden. Erst danach – und auch nur, wenn weniger als acht Bauplätze übrig sind – wäre eine Einzelvergabe „auf Zuruf“ möglich.

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Weitere Themen der Sitzung

Am Anfang der Sitzung des Gemeinderates steht – nach den Bekanntgaben der Verwaltung – die Bürgerfragestunde. Anschließend soll der Jahresabschluss 2022 der Stadtwerke Weinheim festgestellt werden, ehe die Stadträte über das Gewerbegebiet Nord beraten. Ferner stehen auf der Tagesordnung: der Beschluss über den aus der Zukunftswerkstatt hervorgegangenen städtebaulichen Rahmenplans, gravierende Kostensteigerungen bei den Fachplanerhonoraren für die Sanierung der Sporthalle der Dietrich-Bonhoeffer-Schule und die Schlussrechnung der Rhein-Neckar Verkehr GmbH (RNV) für die Arbeiten an der Kanalisation im Zuge der Gleiserneuerung in der Mannheimer Straße. pro