Sommergasse bleibt Einbahnstraße
Ortschaftsrat: Verkehrsführung ist beschlossene Sache.
Der Lützelsachsener Ortschaftsrat war sich einig: Die Sommergasse soll auch in Zukunft Einbahnstraße bleiben. Nach der Sanierung wird sie weiterhin von der Weinheimer Straße in östliche Richtung befahrbar sein – wie in der aktuellen Testphase auch. Die Einbahnstraßenregelung soll bis zum Rathaus gelten – und nicht wie zunächst angedacht bis zur Hirtengasse –, dann wird die Straße wieder in beide Richtungen befahrbar.
In diesem Zuge wird auch die Wallstraße zur Einbahnstraße, und zwar in westliche Richtung. Die Straße ist durch parkende Autos ohnehin ein Nadelöhr.
Beste Lösung
„Das ist die beste Lösung“, resümiert Ortsvorsteherin Doris Falter nach der Sitzung des Ortschaftsrates, der mehrere Varianten zur Verkehrsführung auf dem Tisch hatte.
Ziel ist es in erster Linie, die Straßen für Fußgänger und vor allem für die Schüler der Hans-Joachim-Gelberg-Grundschule sicherer zu machen – sie befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft der Sommergasse. Das wurde bereits erreicht, indem die Straße an ihrer schmalsten Stelle zwischen dem Alten Rathaus und der Kreuzung zur Weinheimer Straße im Oktober 2020 zur „unechten“ Einbahnstraße gemacht wurde. Unecht deshalb, weil Radfahrer durchaus noch in Richtung Ebene fahren dürfen. Das wird sich ändern, wenn die neue Regelung in Kraft tritt.
Erst nach der Sanierung
Die langfristige Lösung kommt erst nach der Sanierung zum Tragen. Das Tiefbauamt der Stadt Weinheim plant die Erneuerung und Vergrößerung der städtischen Kanalisation in der Sommergasse. Und in Kombination mit dieser Maßnahme soll auch die Fahrbahn erneuert werden. Bürgersteige wird es in der Sommergasse keine geben – die Verkehrsteilnehmer sollen sich den Raum teilen. Dafür darf nur 20 Kilometer pro Stunde schnell gefahren werden.
Frühestens nächstes Jahr könnte mit den Bauarbeiten begonnen werden. Das Geld für die Maßnahme ist bereits im Haushalt der Stadt Weinheim eingestellt.