Elektriker in Weinheimer Schule verletzt
Die Freiwillige Feuerwehr musste am Donnerstag zu einem Einsatz ins Berufsschulzentrum ausrücken.
Zu einem Unfall mit einem Verletzten kam es am Donnerstagvormittag im Berufsschulzentrum in Weinheim. Die Freiwillige Feuerwehr Weinheim wurde durch einen Brandmeldealarm verständigt. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Rauchmelder zur Brandfrüherkennung im Keller der Johann-Philipp-Reis-Schule ausgelöst hatte.
Während der Herbstferien keine Schüler im Gebäude
Bis zum Eintreffen der Feuerwehr war das Gebäude bereits geräumt. Schüler waren zu diesem Zeitpunkt nicht im Gebäude. Aufgrund der Herbstferien waren neben der Haustechnik lediglich Handwerker, Dienstleister und Lehrer im Gebäude.
Verletzter wurde ins Krankenhaus gebracht
Es stellte sich heraus, dass im Keller Arbeiten durch eine Elektrofachfirma an einem Schaltschrank durchgeführt worden waren. Wie der Unfall genau passierte, schildert ein Verantwortlicher der Fachfirma so - und stellt Schilderungen richtig, wonach sein Kollege einen Stromschlag erlitten habe. "Mein Kollege hat keinen Stromschlag erlitten, sondern eine Feinsicherung (6,3A) ausgetauscht, die Anlage hatte leider einen Defekt, der nicht einsehbar war. So kam es zu einem Kurzschluss auf einer der Platinen. Die qualmen ganz ordentlich und das hat die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Mein Kollege wollte vor Schreck etwas Abstand gewinnen, übersah eine Betonstufe und stolperte. Dabei verletzte er sich leicht an der Hand. Ich war mit ihm im Krankenhaus in Bensheim, nach einem EKG, ohne Befund, konnten wir wieder gehen. Ein Stromunfall passiert selten ohne Eigenverschulden, und das war hier nicht der Fall."
Hinweis: In einer früheren Version des Artikels war von einem "Stromschlag" die Rede. Nach einem Hinweis der verantwortlichen Fachfirma haben wir den Artikel korrigiert.