Wechsel im Verwaltungsrat der BKK Freudenberg
Die Weinheimer Krankenkasse BKK Freudenberg, die 2024 ihr 150-jähriges Bestehen feiern kann, hat einen neuen Verwaltungsrat. Aus den bei der Sozialwahl gewählten Verwaltungsräten wurden in der konstituierenden Sitzung die Vorsitzenden gewählt. Versichertenvertreter Volker Dusberger wurde zum alternierenden Vorsitzenden und damit zum Nachfolger von Walter Petryk gewählt. Andreas Kurch wird weiterhin die Arbeitgeberseite als alternierender Vorsitzender vertreten.
Wie aus einer Mitteilung der BKK hervorgeht, gehören dem Verwaltungsrat jeweils sechs Versicherten- und sechs Arbeitgebervertreter an. Erstmals besteht das Gremium jeweils zur Hälfte aus Frauen und Männern.
Gesetzliche Krankenkassen sind nach dem Prinzip der Selbstverwaltung organisiert. Der Verwaltungsrat ist dabei das zentrale Organ und hat die Aufgabe, alle Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung zu fällen. Dazu gehören unter anderem die Abnahme der Jahresrechnung, die Entlastung des Vorstands und die Genehmigung des Haushaltsplans.
Überschuss erwirtschaftet
Wie der BKK-Vorstand berichtete, war das Geschäftsjahr 2022 „wiederum durch diverse Sondereffekte der Pandemie geprägt“. Insgesamt habe die BKK einen Überschuss in Höhe von 1,76 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Leistungsausgaben hätten sich auf 118,75 Millionen Euro summiert. Größte Ausgabenblöcke waren – wie in den Jahren zuvor – die Kosten für ärztliche Behandlung (23,96 Millionen Euro) und für Krankenhausbehandlungen (33,45 Millionen Euro), was einem Anstieg von 3,1 Prozent je Versicherten im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Der Vorstand der BKK dankte allen Verwaltungsräten, die teils nach jahrzehntelanger Tätigkeit aus dem Gremium ausschieden. Im Mittelpunkt stand das Engagement vom Walter Petryk, der seit 1999 Versichertenvertreter im Verwaltungsrat und seit 2010 alternierender Vorsitzender war. „Er hat in den vergangenen Jahren erfolgreich den Weg der BKK zur Fitnesskasse mitgestaltet und sich in Verbandsgremien um das Gesundheitswesen verdient gemacht“, würdigte Heller die außergewöhnlich lange ehrenamtliche Tätigkeit von Walter Petryk.