Grüffelo-Pfad wieder vollständig

Weinheim: Die Grüffelo-Figur ist wieder da

Das neue Waldmonster für den Weinheimer Grüffelo-Pfad wurde von Gert Hildebrandt aus Eichenholz gesägt. Woher der passende Baum kam und wie das Projekt ablief.

Mitarbeiter des Weinheimer Bauhofs brachten den Grüffelo wieder an seinen gewohnten Platz. Foto: Stadt Weinheim
Mitarbeiter des Weinheimer Bauhofs brachten den Grüffelo wieder an seinen gewohnten Platz.

Weinhem. Die Grüffelo-Figur an der Spitze des Weinheimer Grüffelo-Pfades unterhalb der Burgruine Windeck steht wieder auf seinem Platz. Wie die Stadt Weinheim mitteilte, grinst er gewohnt listig dem Grüffelo-Kind an seiner Seite entgegen.

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Rund sechs Wochen lang hat es gedauert, aber nun hat der Weinheimer Grüffelo-Weg seinen zotteligen Chef zurück. „Der Grüffelo musste zum Grüffelo-Doktor, aber sicher ist er bald wieder gesund“, hieß es einige Zeit auf einem Erklärschild für die Kinder, die ihn besuchen wollten.

Holz gespendet vom Forstamt und Figur gesägt von Gert Hildebrandt: Am neuen Grüffelo waren einige beteiligt. Foto: Stadt Weinheim
Holz gespendet vom Forstamt und Figur gesägt von Gert Hildebrandt: Am neuen Grüffelo waren einige beteiligt.

Tatsächlich hatte aber der Eichenstamm, aus dem der Grüffelo vor rund sechs Jahren lebensgroß gesägt und geschnitzt worden war, einen Riss bekommen und zu faulen begonnen. Aus Sicherheitsgründen musste die Figur daher abgebaut werden.

In der Holzwerkstatt des Birkenauer Holzskulpturenkünstlers Gert Hildebrandt nahm Grüffelo Nummer Zwei schließlich Gestalt an. Am Mittwochmorgen brachten Mitarbeiter des Weinheimer Bauhofs den neuen Grüffelo mit Lastwagen und Kran wieder an seinen Platz. Ein paar Minuten lang hing die Figur frei schwebend in der Luft, bevor sie auf dem Betonsockel abgesetzt und festgeschraubt wurde.

Die Figur schwebte kurzzeitig sogar in der Luft. Foto: Stadt Weinheim
Die Figur schwebte kurzzeitig sogar in der Luft.

Eiche aus Lützelsachsener Wald

Der Zufall wollte es, dass in Lützelsachsen im Wald gerade alte Eichen gefällt wurden, als der Grüffelo seinen Geist aufgab. Die Stadt nahm mit Revierförster Christopher Schierk Kontakt auf, ob da nicht ein Stamm passen könnte. „Mindestens 80 Zentimeter Umfang und drei Meter hoch“, hatte Gert Hildebrandt vorgegeben. Ein passender Eichbaum wurde gefunden – und musste nicht einmal extra gefällt werden. Er wurde vom Bauhof abgeholt und zum Grüffelo-Erschaffer nach Birkenau gebracht. Dort erwachte nach und nach die neue Figur zum Leben. (sig)