Weinheim: Darum wurde die Grüffelo-Statue abgebaut
Da fehlt doch jemand!? Wer den Grüffelo-Pfad dieser Tage entlangwandert, wird bemerken, dass die große Grüffelo-Figur nicht mehr auf ihrem Platz steht. Wo ist nur das fellige Ungeheuer mit der grünen Warze, Stacheln am Rücken und mächtigen Hauern?
Weinheim. Oh Schreck, oh Graus! Eltern und Kinder müssen sich vorerst vom Grüffelo verabschieden: Die markante Holzfigur auf dem beliebten Grüffelo-Pfad wurde aus Sicherheitsgründen vorsorglich abgebaut. Der städtische Bauhof stellte einen Holzspalt in der großen Figur fest, weshalb sie zur Prüfung abgebaut wurde, heißt es von der Pressestelle der Stadt. Eine akute Einsturzgefahr bestand jedoch nicht.
Die markanten Holzskulpturen des Grüffelo und seiner Gefährten wurden vom Kettensägenkünstler Gert Hildebrandt aus Odenwälder Eiche geschnitzt. Die Leiterin des Stadttourismus, Cornelia Eicher, hat bereits Kontakt zum Holzkünstler aufgenommen, so Pressesprecher Roland Kern. Es soll zunächst ausgelotet werden, wie und ob der Grüffelo zu reparieren ist. Der Grüffelo befindet sich derzeit im „Lazarett“ des Bauhofs, wo Experten nach einer Lösung suchen. (tak)