Weinheim: Grüffelo auf der Burgruine Windeck im Rampenlicht
Nach seiner Rückkehr auf den Grüffelopfad steht das Waldmonster steht nun auf der Burgruine im Rampenlicht.
Weinheim. Wie gut, dass der Grüffelo rechtzeitig zu seinem großen Auftritt zurückgekehrt ist: Nach einer krankheitsbedingten Pause hat die beliebte Holzfigur wieder ihren Platz auf dem Weinheimer Grüffelo-Pfad eingenommen – sehr zur Freude von Hunderten Kindern, die ihn nun auf dem Weg zur Burgruine Windeck persönlich begrüßen konnten.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Weinheim macht Theater“ hatte das städtische Kulturbüro zu einem besonderen Theatertag auf der Burgruine eingeladen – mit gleich zwei ausverkauften Puppenspielen rund um das weltberühmte Waldmonster. Der malerische Burghof bot dafür die perfekte Kulisse. „Hier wird das Motto ,Theater an besonderen Orten‘ auf eindrucksvolle Weise umgesetzt“, freute sich Martin Grieb vom Weinheimer Kulturbüro. Er lobte insbesondere die gute Zusammenarbeit mit der Familie Pflästerer, den „Burgherren“ der Windeck.
Witz und Spannung
Das Stück erzählt eine Geschichte mit Witz und Spannung: Eine kleine hungrige Maus macht sich im tiefen Wald auf die Suche nach Nüssen – doch dort lauern auch andere Tiere, die sie gern verspeisen würden. Aber die clevere Maus weiß sich zu helfen: Sie erfindet kurzerhand einen gefährlichen Freund – den Grüffelo. Zum Glück gibt es ihn ja gar nicht … oder vielleicht doch?
Weinheim – und besonders der Schlossberg – gilt als Heimat des Grüffelo in Deutschland. Dort befindet sich der einzige Grüffelo-Pfad des Landes, der seit 2022 frei zugänglich ist. Auf rund 600 Metern laden liebevoll geschnitzte Figuren – von der Maus über den Fuchs bis hin zum Grüffelo selbst – zum Entdecken und Staunen ein. (tak)