Weinheim

Weinheim: Mann greift Frau im Zug an

Am Dienstagmorgen hat ein Mann eine 20-Jährige in der Regionalbahn 68 auf dem Weg nach Heidelberg angegriffen. Ein Zeuge ging dazwischen.

Die Polizei sucht nicht nur nach dem Angreifer, sondern auch nach dem Zeugen, der dazwischenging (Symbolbild). Foto: Adobe Stock
Die Polizei sucht nicht nur nach dem Angreifer, sondern auch nach dem Zeugen, der dazwischenging (Symbolbild).

Dienstagmorgen (17. Dezember) hat ein bislang unbekannter Tatverdächtiger eine 20-Jährige im Zug von Weinheim nach Heidelberg körperlich angegriffen. Ein Zeuge ging dazwischen. Die Bundespolizei ermittelt und sucht unter anderem den couragierten Zeugen.

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Impressum

Gegen 7.15 Uhr befand sich die Geschädigte in der Regionalbahn 68 auf dem Weg von Weinheim nach Heidelberg. Kurz nach dem Einstieg in Weinheim setzte sie sich auf einen freien Platz in einer 4er-Sitzgruppe. Der bislang unbekannte Tatverdächtige, der ebenfalls in der Sitzgruppe saß, brachte seinen Unmut über die Platzwahl der jungen Frau lautstark zum Ausdruck. Anschließend forderte er die Frau zum Verlassen des Sitzplatzes auf. Diese Aufforderung untermauerte er, indem er der jungen Frau mit dem Ellenbogen in den Bauch schlug und sie in den Oberschenkel zwickte.

Zeuge greift ein

Ein bislang unbekannter Zeuge griff ein und bat der Geschädigten einen Sitzplatz neben sich an. Als diese ihren ursprünglichen Platz verließ, schubste der Tatverdächtige die Frau aus der Reihe. Sowohl die Geschädigte als auch der Beschuldigte stiegen am Heidelberger Hauptbahnhof aus. Dort beleidigte der Mann die junge Frau verbal. Die 20-Jährige wurde nicht verletzt.

Die Bundespolizeiinspektion Karlsruhe hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung und Beleidigung aufgenommen. In diesem Zusammenhang wird insbesondere nach dem unbekannten Helfer gesucht. Aber auch weitere Personen, die sachdienliche Angaben zum Tathergang und/oder dem Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich mit den ermittelnden Beamten in Verbindung zu setzen. Dies kann telefonisch unter der Rufnummer 0721 - 120 160 oder über das Kontaktformular unter www.bundespolizei.de erfolgen.