Gemeinderat

Weinheim: So spart die Stadt 200.000 Euro beim Kauf neuer Feuerwehrautos

Die Sicherheit der Bürger kostet die Kommunen viel Geld. Umso besser, wenn Städte pragmatische Lösungen finden. Wie die Stadt Weinheim bei der Beschaffung von zwei neuen Löschfahrzeugen spart.

Feuerwehrkommandant Ralf Mittelbach vor einem Feuerwehrfahrzeug. Foto: Marco Schilling
Feuerwehrkommandant Ralf Mittelbach vor einem Feuerwehrfahrzeug.

Weinheim. Der Gemeinderat hat am Mittwoch einem neuen Modell der interkommunalen Zusammenarbeit zugestimmt, mit dem die Stadt fast 200.000 Euro spart, heißt es in einer Pressemeldung der Stadt Weinheim.

Hintergrund ist ein neues Beschaffungsprogramm des Landes, das eine ganze Reihe von Feuerwehrfahrzeugen in identischer Ausführung in einem Zug bestellt – und dadurch bessere Preise erzielt. Die Mitglieder des Gremiums begrüßten das Einsparmodell, das zudem auch Verbesserungen im Einsatz ermöglicht. Durch die Einheitlichkeit der Fahrzeuge ist ein Austausch jederzeit möglich. Die Ratsmitglieder bedankten sich daher auch bei Feuerwehrkommandant Ralf Mittelbach, der in der Sitzung anwesend war, für die Findigkeit der Wehr, die der Stadt nun Kosten spart.

Konkret geht es um zwei Löschgruppenfahrzeuge LF10 für die Abteilungen Stadt und Rippenweier. Die beiden Fahrzeuge kosten mit der Sammelbestellung rund 1,1 Millionen Euro, davon gehen jedoch Zuwendungen in Höhe von rund 360.000 Euro ab – es bleibt eine Investition von rund 740.000 Euro. Die Beschaffung der Fahrzeuge ist ebenfalls im Feuerwehr-Bedarfsplan vorgesehen. (tak)

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