Baustelle

Weinheim: Zweiter Bauabschnitt bei Kanalarbeiten im Nibelungenviertel unter Vollsperrung

Die Arbeiten in Siegfriedstraße und Gernotstraße sind fast beendet. Demnächst ist die Kriemhildstraße dran. Ab wann der nächste Bauabschnitt mit Vollsperrung starten soll.

Der erste Bauabschnitt in der Siegfriedstraße zwischen den Einmündungen der Steubenstraße und der Gernotstraße ist fast fertig. Foto: Stadt Weinheim
Der erste Bauabschnitt in der Siegfriedstraße zwischen den Einmündungen der Steubenstraße und der Gernotstraße ist fast fertig.

Weinheim. Gute Nachrichten für die Bewohner des Nibelungenviertels in der Weinheimer Nordstadt: Bei der Kanalsanierung geht es planmäßig voran. Der Ausschuss für Technik-, Umwelt- und Stadtplanung hat in seiner öffentlichen Sitzung am Mittwoch die Arbeitsvergabe für den zweiten Bauabschnitt beschlossen.

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Teilweise aus 1940er Jahren

Im Nibelungenviertel saniert die Stadt Zug um Zug die Kanalisation, die teilweise aus den 40er- und 50er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts stammt und schon aus Umweltschutzgründen nicht mehr ausreichend ist. Einen Grundsatzbeschluss hatte der Gemeinderat schon getroffen.

Der erste Bauabschnitt in der Siegfriedstraße bis zur Einmündung Steubenstraße und der Gernotstraße, der im Herbst 2024 begonnen hat, befindet sich kurz vor der Fertigstellung. In einem zweiten Bauabschnitt folgt nun die Kriemhildstraße zwischen dem Langgassenweg und der Einmündung Hagenweg sowie der Hagenweg selbst.

Die Gieselherstraße wird 2026 in einem dritten Bauabschnitt erneuert. Im bevorstehenden Bauabschnitt wird der Mischwasserkanal in der Kriemhildstraße und im Hagenweg auf einer Länge von rund 340 Metern erneuert. Die vorhandenen Rohrdurchmesser sind zu eng und wurden im Wesentlichen in Steinzeug- oder Betonbauweise errichtet. Das ist laut der Generalentwässerungsplanung nicht mehr zulässig. Auf der gesamten Baustrecke wird im Anschluss an den Kanalbau die Asphaltfahrbahn auf ganzer Breite grundhaft erneuert.

Der Ausschuss für Technik-, Umwelt- und Stadtplanung sprach dem Gemeinderat für seine Sitzung am 25. Juni die klare Empfehlung aus, den Auftrag für den zweiten Bauabschnitt des Kanalaustauschs und des Straßenbaus im Nibelungenviertel an die Firma Hauck aus Waibstadt mit einer Angebotssumme von 890.000 Euro zu vergeben.

Das ist rund 35 Prozent weniger als zunächst angenommen. Daher stimmte das Gremium auch ohne eine Gegenstimme und wohlwollend zu.

Umleitung nötig

Baubeginn soll gleich nach der Sommerpause sein. Die gesamte Austauschstrecke wird in offener Bauweise durchgeführt und entgegen der Fließrichtung ausgewechselt. Wegen der beengten Verhältnisse ist keine halbseitige Sperrung möglich, weshalb der Verkehr umgeleitet werden muss.