Helfer gesucht

5000 Kerzen brauchen ein Licht - Weinheimer Schlosspark-Illumination wird vorbereitet 

Die Weinheimer Kerwe steht in den Startlöchern. Am Samstag werden möglichst viele helfende Hände gebraucht.

Martin Schmitt und Bernd Guthier vom Heimat- und Kerweverein Weinheim überprüfen die Lampions im Schlosspark. Foto: Stadt Weinheim
Martin Schmitt und Bernd Guthier vom Heimat- und Kerweverein Weinheim überprüfen die Lampions im Schlosspark.

Weinheim. Irgendwann muss es schnell gehen, wahrscheinlich so gegen halb acht am Abend, je nachdem, wann es dämmert. Dann müssen Feuerzeuge etwa 5000 Mal klicken, und das schnell hintereinander. Denn in diesem Zeitfenster, bis es dunkel wird, muss die Weinheimer Schlosspark-Illumination zur diesjährigen Kerwe am Samstag, 9. August, ihre Strahlkraft entfalten. Die echten Kerzen brennen nur etwa dreieinhalb Stunden, also darf man keine Zeit verplempern.

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Das passiert den Akteuren des Weinheimer Heimat- und Kerwevereins aber sowieso nicht. Denn seit Wochen stecken sie auf Hochtouren in den Kerwevorbereitungen. Kerwehaus, Kerweredd, Lichterketten und viele mehr. Und dann auch noch die „Nach der 1000 Lichter“, die erstmals seit fünf Jahren stattfindet.

Seit Donnerstag steht unter den schattenspendenden Bäumen im Schlosspark ein beschlossener Anhänger – voller Lampions und Kerzen. Vorsitzender Martin Schmitt und sein „Vize“ Bernd Guthier haben am Donnerstag nochmal überprüft, ob alles einen Docht hat. Einiges haben sie nachgekauft und erneuert, jetzt warten rund 5000 Kerzen auf eine zündende Idee. Den von wegen „Nacht der 1000 Lichter. Bis der Schlosspark wirklich wieder eindrucksvoll funkelt, sind es fünfmal so viele Kerzen, die angezündet werden müssen.

Am Samstagmorgen ab 10 Uhr treffen die Leute vom Kerweverein ihre Vorbereitungen, um ab 14 Uhr werden dann möglichst viele helfende Hände gebraucht, die Lampions aufhängen und Kerzen aufstellen. Jede und jeder sind willkommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Schlosspark-Illumination wird dieses Jahr erstmals ohne Eintritt angeboten, auch die Stadt gibt dazu einen Zuschuss.