Hirschberg

Weiter am Programm für die Großsachsener "Widda Kerwe" getüftelt

Die Interessengemeinschaft bereitet sich mit einem erweiterten Organisationsteam auf die zweite Auflage ihres Festes Ende August vor.

Mister Kunterbunt wird bei der „Widda Kerwe“ am letzten Augustwochenende wieder die kleinen Gäste in Großsachsen erfreuen. Die Organisatoren trafen sich jetzt, um weiter am Unterhaltungsprogramm zu tüfteln. Foto: Gian-Luca Heiser
Mister Kunterbunt wird bei der „Widda Kerwe“ am letzten Augustwochenende wieder die kleinen Gäste in Großsachsen erfreuen. Die Organisatoren trafen sich jetzt, um weiter am Unterhaltungsprogramm zu tüfteln.

Das Organisationsteam ist mittlerweile auf zwölf Personen angewachsen. Und die Arbeit wird künftig auf sieben Gruppen verteilt. Beim dreistündigen Treffen der Interessengemeinschaft „Widda Kerwe“ wurde zudem am Programm für die zweite Auflage vom 23. bis 26. August getüftelt. IG-Sprecher Torsten Frohn blickt daher voller Zuversicht auf das Augustwochenende, wenn auf dem Parkplatz an der Sachsenhalle und im Hof der Grundschule wieder die Post abgehen wird. Die Arbeitsgruppen (AG) sollen jeweils autark agieren. Alle vier Wochen will man sich treffen, um die Resultate zusammenzutragen.

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Eine AG heißt beispielsweise „Essen, Trinken, Kinder“. Dazu zählt auch die „Kerwe-Kids-Gruppe“. Im Grunde genommen handelt es sich dabei laut Frohn um die 16 Kinder der Organisatoren. Diese werden Tänze einstudieren, um sie bei der Kinderdisco am Samstag vorzuführen und die kleinen Gäste dazu zu animieren, mitzumachen. Eine Arbeitsgruppe befasst sich mit dem Gesamtprogramm, eine mit dem Personal sowie Auf- und Abbau und eine weitere mit der allgemeinen Organisation. Zudem wurde ein Schriftführer sowie ein Team „Kinderolympiade und Lkw-Ziehen“ gebildet. „Ob wir am Ende alles umsetzen können, wird sich in den nächsten Wochen zeigen“, ergänzt Frohn. Denn für mehrere Programmpunkte fehlen noch die Zusagen der Vereine und der beteiligten Personen.

Zauberer tritt wieder auf

Für das Kinderprogramm am Samstag ab 15 Uhr hat zumindest Zauberer Mister Kunterbunt zugesagt; die Zusage der TVG-Tanzgruppe steht laut dem IG-Sprecher noch aus. Sicher ist auch, dass der MGV Sängerbund am Samstag ab 14 Uhr Kaffee und Kuchen anbietet.

Wegen der Weißwürste mit Brezeln am Sonntag beim Frühschoppen steht die IG mit den Großsachsener Landfrauen in Kontakt. Das Freitagsprogramm ist quasi „eingetütet“. Um 16 Uhr geht es an der Sachsenhalle los. Der Fassbieranstich ist für 18 Uhr geplant. Und zwischen 19.30 und 23.30 Uhr spielt die Abi-Band 86 aus Hemsbach. Danach wird vermutlich Ben Erdmann Musik auflegen.

Samstags soll es ab 14 Uhr mit Kaffee und Kuchen losgehen. Ab 15 Uhr folgt das Kinderprogramm. „Für die Erwachsenen und zur Unterhaltung überlegen wir uns ein Lkw- oder Schlepperziehen für acht Personen“, erzählt Frohn. Und abends ab 20 Uhr heizt DJ Dennis den Gästen ein. Auch das Sonntagsprogramm wird erweitert. 2023 spielte die Trachtenkapelle Katholische Kirchenmusik (KKM) Ober-Abtsteinach. Die werden dieses Jahr wieder auftreten, dieses Mal allerdings mit einer Sängerin. Zuvor soll noch der Chor der Grundschule seinen Auftritt haben, und später ab 15 Uhr ist der des Kinderchors der evangelischen Kirchengemeinde geplant. „Das ist alles noch nicht fix. Aber wir arbeiten dran“, betont Frohn.

2024 will die IG „Widda Kerwe“ zudem die benachbarten Kerwevereine unter anderem aus Leutershausen und aus Heddesheim offiziell einladen. „Das haben wir im Jahr 2023 schlichtweg vergessen“, entschuldigt sich der Großsachsener. Bleibt eine weitere Frage zu klären. Aufgrund des anstehenden Anbaus einer Trainingshalle an die Sachsenhalle sowie der Sanierung der Halle werden der Parkplatz oder Teile davon zum Lagern von Material benötigt.

Zur Sicherheit arbeitet die IG daher mit einer mobilen Bühne. „Wir haben zu diesem ganzen Komplex am Mittwoch ein Gespräch mit der Verwaltung“, sagt Frohn.

Bei der „abwechslungsreichen Verpflegung“, für die die Initiatoren des Festes letztes Jahr viel Lob erhalten hatten, setzt die IG auf Kontinuität: Es haben viele Betriebe ihr Kommen bereits zugesagt, darunter Satchmo Hot Dogs aus Hirschberg oder Feldküche 86 aus Heddesheim.

Keine Vereinsgründung

Die mögliche Vereinsgründung ist derzeit vom Tisch. Dies teilt der IG-Sprecher Frohn auf Nachfrage mit. Eine Vereinsgründung hätte den Vorteil, Spendenbescheinigungen für Sponsoren, die hoffentlich auch im Jahr 2024 wieder an Bord sein werden, ausstellen zu können. Auf der anderen Seite bedeutet ein Verein auch mehr Aufwand. Es gilt, Ämter zu vergeben, eine Satzung zu erstellen sowie jedes Jahr Rechenschaft abzulegen. Ob sich dieser Aufwand lohnt, weiß keiner.