Hirschberg

Die zweite Auflage der "Widda Kerwe" ist gesichert

Die Großsachsener Interessengemeinschaft mit Torsten Frohn an der Spitze ist happy. Ihr erstes Volksfest schlägt ein. Für 2024 wird das Programm verfeinert.

Die erste „Widda Kerwe“ in Großsachsen ist vorbei. Die Fortsetzung folgt am letzten Augustwochenende im nächsten Jahr. IG-Sprecher Torsten Frohn und seine Truppe sind vollauf zufrieden mit dem Verlauf der Premiere. Foto: Gian-Luca Heiser
Die erste „Widda Kerwe“ in Großsachsen ist vorbei. Die Fortsetzung folgt am letzten Augustwochenende im nächsten Jahr. IG-Sprecher Torsten Frohn und seine Truppe sind vollauf zufrieden mit dem Verlauf der Premiere.

Den Kreta-Urlaub haben sich Torsten und Rebecca Frohn redlich verdient. Andere Mitstreiter der Interessengemeinschaft (IG) „Widda Kerwe“ sind schon auf Tour oder haben es noch vor. Jetzt ist Erholung angesagt, denn das erste Volksfest dieser Art im Hirschberger Ortsteil hat ziemlich geschlaucht. „Das ist der reine Wahnsinn“, zog der IG-Sprecher eine überaus positive Bilanz. Er sei schon „widda owwe“ auf dem Parkplatz an der Sachsenhalle und auf dem Schulhof. Zum einen wurde abgebaut, zum anderen stand noch der Familientag im Vergnügungspark der Schaustellerfamilien Blum und Spagerer am Montag an.

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Viel Lob für die neue Art der Kerwe

Die Stimme des 48-Jährigen klingt erschöpft, aber sehr glücklich: „Unsere Kerwe wurde von Jung und Alt angenommen. Viele Ältere haben zu mir gesagt, dass wir dies super gemacht haben. Andere haben einfach nur ,Geil‘ gesagt.“ Ein schöneres Lob konnte es für die zehn Ehrenamtlichen der IG gar nicht geben.

Die „neue Art der Kerwe“, wie sie Frohn beschreibt, hat demnach eingeschlagen. Die klassische Kerwe mit Zelt und Bühne und ein paar Fahrgeschäften drum herum wollte die IG bewusst nicht. Vielmehr wurde das Kerwegeschehen entzerrt. Auf dem Schulhof wurde der Vergnügungspark platziert. Der Parkplatz neben der Sachsenhalle diente als Partymeile mit Bühne sowie Gastrobereich. „Die Versorgung legten wir in private Hände, um kein eigenes Risiko einzugehen. Was soll ich mich um das Essen kümmern, das können andere besser“, schildert Frohn die Vorgehensweise, die sich bewährt hat: „Wir bekamen viel Lob für den Gastrobereich. Es gab nicht nur die bei Volksfesten üblichen Steaks und Bratwürste, sondern auch Hot Dogs, Dampfnudeln sowie Chili.“ Das Ergebnis überzeugte offenbar die Gäste: Denn Satchmo Hot Dogs aus Ladenburg, Feldküche 86 aus Heddesheim und Seelenfutter-Manufaktur aus Leutershausen waren ausverkauft. Das Schöne daran: Im nächsten Jahr wollen alle drei wiederkommen. „Wir haben jetzt schon zusätzliche Anfragen“, erzählt der IG-Sprecher. Es könnten zu den drei Gastro-Betreibern also weitere hinzukommen: „Wir haben noch Platz auf dem Parkplatz neben der Sachsenhalle.“

Großes Kinderprogramm

Kasperletheater und Mister Kunterbunt, Vergnügungspark – für die kleinen Gäste war bei der ersten Großsachsener Kerwe nach zehn Jahren viel geboten. Das Programm für die Älteren wird ausgebaut. „Aus finanzieller Rücksicht konnten wir zum Auftakt keine teure Band verpflichten. Einen DJ mit Musik sollte es aber schon geben“, fügt Frohn hinzu. Mit DJ Dennis konnte diese Idee umgesetzt werden.

Bands sollen spielen

Die IG „Widda Kerwe“ denkt aber schon jetzt an nächstes Jahr. Torsten Frohn hatte schließlich am Freitag zur Eröffnung verkündet, dass es nicht bei einer Eintagsfliege bleiben soll. „Wir haben Kontakt zur ABI-Band. Denkbar sind an einem Abend ein DJ und am anderen Abend Konzerte mit zwei Bands“, sagt der IG-Sprecher. Etwas Traditionelles, für eine Kerwe Typisches könnte es nächstes Jahr ebenfalls geben. Denkbar sei hier wie einst bei der Gassekerwe der Lange Tisch.

Dies alles zeigt, dass die Ideen für diese „neue Art der Kerwe“ nur so sprudeln. Als Nächstes gilt es zudem, die Idee zur Gründung eines Kerwevereins weiterzuverfolgen. Weitere Mitstreiter wären hier laut Frohn natürlich gewünscht. Klar ist, die Neuen erwartet einiges an Arbeit, dafür haben sie viel Spaß und arbeiten in einem tollen Team.