Widda Kerwe: Unterhaltungsprogramm für 2024 wird erweitert
Mit Optimismus und neuen Plänen startet die Interessengemeinschaft ins neue Jahr. Ihr Sprecher, Torsten Frohn, enthüllt erste Details zur zweiten Auflage.
So kann es weitergehen. Das Jahr fängt gut an. Der Sprecher der Interessengemeinschaft „Widda Kerwe“, Torsten Frohn, blickt voller Zuversicht auf 2024. Dass es im August eine Neuauflage des Volksfestes geben wird, hatte der IG-Sprecher schon unmittelbar nach der Premiere im Jahr 2023 bekannt gegeben.
Treffen am 27. Januar
Im Gespräch mit den WN nannte Frohn nun weitere Details zur Großsachsener Kerwe. So soll die zweite Auflage vom 23. bis 26. August steigen. Der Termin überrascht nicht. Allerdings bekommt die Gruppe weitere Mitstreiter. Bislang zählte die IG, die Torsten und seine Frau Rebecca vor knapp einem Jahr ins Leben gerufen hatten, zehn Ehrenamtliche. „Es sind noch ein paar Leute dazugekommen. Wir sind jetzt 15“, freut sich der Sprecher. Am 27. Januar gibt es ein erstes Treffen mit den Freunden und Nachbarn.
So viel kann jetzt schon gesagt werden: Die IG will ihr Unterhaltungsprogramm ausdehnen. Am Konzept, wonach sich der Vergnügungspark im Schulhof und der Bühnenbereich auf dem Parkplatz vor der Sachsenhalle befindet, wird festgehalten. Dennoch wird es eine kleine Änderung geben, und die hängt mit der Sanierung der Sachsenhalle beziehungsweise mit dem Anbau der Trainingshalle zusammen. Eventuell wird der Parkplatz oder Teile davon zum Lagern von Material benötigt. Zur Sicherheit arbeitet die IG daher mit einer mobilen Bühne. Frohn kündigt zudem weitere Programmpunkte zur Unterhaltung der Kinder an. Unter anderem wird es eine Mini-Disco geben. Darüber wird sich der Nachwuchs bestimmt freuen. Vergangenes Jahr gab es Kasperletheater und den Zauberer Mister Kunterbunt. Auch das Musikprogramm für die Großen wird erweitert. Neben einem DJ wird die Abi-Band 86 aus Hemsbach spielen und die Gäste musikalisch auf Touren bringen. Ob Band oder DJ freitags oder samstags auftreten werden, steht noch nicht abschließend fest. Sonntags erwartet der IG-Sprecher zum Frühschoppen wieder die Trachtenkapelle Katholische Kirchenmusik (KKM) Ober-Abtsteinach. „Das Neue wird sein, dass sie mit einer Sängerin kommen“, ergänzt Frohn, der der Gemeinde schon jetzt sehr dankbar ist, da sie seine Idee von der „Widda Kerwe“ auch in diesem Jahr voll unterstützen wird.
Bei der „abwechslungsreichen Verpflegung“, für die die Initiatoren des Festes letztes Jahr viel Lob erhalten hatten, setzt die IG auf Kontinuität: Es haben viele Betriebe ihr Kommen bereits zugesagt, darunter Satchmo Hot Dogs aus Hirschberg oder Feldküche 86 aus Heddesheim.
Bleibt eine weitere Frage zu klären. Dabei geht es um die von Initiator und IG-Sprecher Frohn angekündigte Vereinsgründung. „Dieses Thema ist in der Schwebe. Es gibt ein Für und Wider. Im Moment überwiegen die Vorteile, keinen Verein zu gründen“, betont der Großsachsener. Eine Vereinsgründung hätte den Vorteil, Spendenbescheinigungen für Sponsoren, die hoffentlich auch im Jahr 2024 wieder an Bord sein werden, ausstellen zu können. Auf der anderen Seite bedeutet ein Verein auch mehr Aufwand. Es gilt, Ämter zu vergeben, eine Satzung zu erstellen sowie jedes Jahr Rechenschaft abzulegen. Ob sich dieser Aufwand am Ende lohnt, weiß keiner. Der IG-Sprecher will die weiteren Gespräche abwarten.