Statistiken für 2024

Welche sind die beliebtesten Vornamen in Weinheim?

Im Jahr 2024 wurden 773 Kinder geboren, die Einwohnerzahl stieg leicht an und 383 Trauungen fanden in Weinheim statt. Welche Vornamen dabei am häufigsten waren und wo überall geheiratet wurde.

Die beliebtesten Kindernamen waren 2024 Finn und Lea. Foto: Pixabay (Symbolbild)
Die beliebtesten Kindernamen waren 2024 Finn und Lea.

Die Große Kreisstadt Weinheim liegt weiter im Trend – im zurückliegenden Jahr ist die Gesamteinwohnerzahl noch einmal leicht gestiegen, deutlicher aber noch die Zahl der Geburten und der Trauungen. Das geht aus der Jahresstatistik des Standesamtes hervor, wie die Stadt Weinheim mitteilt. Im Jahr 2024 wurden demnach in Weinheim – überwiegend natürlich im GRN-Klinikum – 773 Kinder geboren und im Weinheimer Standesamt beurkundet, das waren 55 mehr als im Vorjahr. Es handelte sich um 401 Mädchen und 372 Jungen. 75 Prozent ihrer Eltern waren übrigens verheiratet.

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Das waren die beliebtesten Vornamen in Weinheim

Am häufigsten wurden die Jungennamen Finn, Elias und Emil vergeben, gefolgt von Felix, Anton, Leo und Leon. Bei Mädchen wurden am häufigsten die Namen Lea, Mia und Emma gewählt, gefolgt von Emilia, Ayla, Ella und Lia.

Wie viele Weinheimer sind 2024 verstorben?

Bei den Sterbefällen gab es eine Zunahme von 583 auf 611 Verstorbene.

2024 sind in Weinheim 611 Menschen verstorben. Foto: Fritz Kopetzky
2024 sind in Weinheim 611 Menschen verstorben.

So viele Paare haben in Weinheim geheiratet

Weinheim bleibt die Stadt der Liebe und die Hochburg des Heiratens: Insgesamt trauten sich in Weinheim im vergangenen Jahr 383 Paare, das sind fast 30 mehr als im Vorjahr. Über die Hälfte davon stammten nicht aus Weinheim, wählten die Zweiburgenstadt aber dennoch als Ort für den schönsten Moment ihres Lebens. Sieben gleichgeschlechtliche Paare gaben sich das Ja-Wort.

30 Paare mehr als im Vorjahr gaben sich in Weinheim das Ja-Wort, zehn davon auf den Weinheimer Burgen. Foto: Stadt Weinheim
30 Paare mehr als im Vorjahr gaben sich in Weinheim das Ja-Wort, zehn davon auf den Weinheimer Burgen.

Die meisten Trauungen fanden im Trauzimmer des Schlosses statt, nämlich 362. Insgesamt acht Standesbeamte sorgten für einen guten Start ins Eheleben. Erstmals wurden Trauungen auch in den Historischen Rathäusern von Oberflockenbach und Lützelsachsen angeboten. Auf der Burg Windeck und auf der Wachenburg gab es 2024 insgesamt zehn Trauungen.

Was waren die beliebtesten Monate in Weinheim zum Heiraten?

In der Namensführung entschieden sich 261 Paare für die klassische Variante, nämlich den Namen des Mannes. 82 Paare behielten ihre Namen jeweils bei. Die beiden heiratsstärksten Monate waren August und September mit je 51 Trauungen, an besonderen Tagen können in Weinheim acht Trauungen angeboten werden. Im Trauzimmer können bis zu 27 Gästen dabei sein, mittlerweile ist der Zugang über einen Treppenlift auch barrierefrei möglich.

Bei drei Prozent der Eheschließungen im Jahr 2024 besaßen beide Ehegatten nicht die deutsche Staatsangehörigkeit. Bei 13 Prozent war einer der Ehegatten nicht deutscher Staatsangehöriger. Die Zahl der Kirchenaustritte geht seit einem Höchststand im Jahr 2022 wieder zurück. 2024 verließen 336 Weinheimer Bürgerinnen und Bürger die Kirche.

Inwiefern ist die Weinheimer Bevölkerung weiter gewachsen?

Während die alljährliche Standesamtsstatistik nicht unmittelbar auf die Bevölkerungsstatistik hinweist, sondern eher auf die Beliebtheit der Klinik und der Hochzeitsstadt, gibt ein Blick in die Zahlen zum 31. Dezember 2024 über die Bevölkerungsentwicklung Erkenntnisse. So ist die Weinheimer Bevölkerung im Jahr 2024 erneut gewachsen, wenn auch minimal. Nämlich laut Statistischem Bundesamt um exakt 50 Personen auf 45.547 Einwohner. Es sind 23.350 Männer und 22.224 Frauen. Das ist insgesamt eine Steigerung von 0,1 Prozent. Da die aktuellen Baugebiete „Westlich Hauptbahnhof“ und „Allmendäcker“ erst in 2025 besiedelt werden, ist das dennoch bemerkenswert.

Der Ausländeranteil ist von 16,9 Prozent auf 17,3 Prozent gestiegen, in absoluten Zahlen: von 7.700 Personen auf 7.869 Personen. Am größten ist der Ausländeranteil in der Weststadt (23,3 Prozent), am kleinsten in Ritschweier (2,4 Prozent). In der sogenannten Kernstadt ist die Weststadt mit 16.467 Einwohnern wie stets der größte Stadtteil, in der Innenstadt selbst leben 4.811 Menschen – übrigens mit einer leichten Tendenz nach oben. Lützelsachsen ist mit 5.734 Einwohnern der mit Abstand größte Ortsteil, Ritschweier mit 292 der kleinste.