Weschnitztalbahn: Bauarbeiten dauern länger als geplant
Wie der neue Zeitplan auf der Strecke zwischen Weinheim und Fürth aussieht, was das für Pendler bedeutet und warum sich die Bauarbeiten verzögern.
Die Bauarbeiten der Deutsche Bahn (DB) auf der Weschnitztalbahn dauern länger als ursprünglich geplant. Das geht aus einer Pressemitteilung der Bahn hervor. Aufgrund der umfangreichen Gleis- und Signalarbeiten für die neue elektronische Stellwerkstechnik ist die Strecke zwischen Weinheim (Bergstraße) und Fürth (Odenwald) seit dem 20. Juli gesperrt. Als Ersatz für den dadurch entfallenden Zugverkehr fahren ganztägig Busse, deren Fahrzeiten (Ankunft/Abfahrt) auf die Zuganschlüsse im Bahnhof Weinheim (Bergstraße) ausgerichtet sind, heißt es in einer Pressemitteilung.
"Aufgrund von Materialengpässen und notwendigen Software-Anpassungen dauern die Bauarbeiten leider noch bis voraussichtlich einschließlich 29. Oktober an. Somit fährt auch der eingerichtete Ersatzverkehr mit Bussen unverändert weiter und bedient alle Unterwegshalte", so eine Bahnsprecherin.
Die Deutsche Bahn bittet die Reisenden, mehr Reisezeit einzuplanen und die Aushänge vor Ort an den betreffenden Bahnhöfen zu beachten, da die Haltestellen des Schienenersatzverkehrs (SEV) nicht immer direkt an den jeweiligen Bahnhöfen liegen. Eine Fahrradmitnahme in den Bussen ist nicht möglich. Detailangaben und Aushänge zu den baubedingten Fahrplanänderungen sind im Bauinformationsportal abrufbar.
Reisende können bei der Deutschen Bahn die Verbindungen in der Reiseauskunft auf m.bahn.de, in der DB Navigator-App und bei www.bahn.de/Reiseauskunft abrufen.