Beka schießt den FCO zum Turniersieg
Ober-Abtsteinach gewinnt das Finale des Vorbereitungsturniers auf dem Waldsportplatz der KSG Mitlechtern gegen die SG Lindenfels/Winterkasten mit 3:0.
„Wir sind sehr zufrieden, das Turnier in Mitlechtern nach 2022 wieder gewonnen zu haben“, freute sich Sebastian Trenkwald nach dem souveränen 3:0 (1:0)-Sieg seines FC Ober-Abtsteinach im Finale des Wochenturniers auf dem Waldsportplatz an der Alzenauer Straße gegen den Kreisoberliga-Rivalen SG Lindenfels/Winterkasten. „Auch wenn es sich nur um ein Vorbereitungsturnier handelte, gibt uns der Turniersieg ein gutes Gefühl für die neue Saison“, führte der Sportliche Leiter weiter aus. Ganz besonders freute sich Trenkwald zudem, dass ausgerechnet im Finale hinten die Null stand – erstmals im Turnier.
In der Vorrunde hatte sich die Elf um Spielertrainer Jan Schörling nach einem dreimaligen Rückstand zunächst ein 3:3 gegen den A-Ligisten SV/BSC Mörlenbach erkämpft, ehe sich der FCO durch ein 4:1 gegen den B-Ligisten SV Affolterbach den Einzug ins Finale sicherte.
Auch Rixecker trifft
Zum Mann des Tages avancierte im Finale Endrit Beka, der die Schörling-Elf in der 36. Minute mit 1:0 in Führung brachte und in der 76. Minute auch den Schlusspunkt zum 3:0 setzte. Den dritten Treffer der Abtsteinacher markierte Neuzugang Florian Rixecker (kam vom FC Fürth) nach etwas mehr als einer Stunde.
Den FCO-Sieg wertete Julian Rettig, Sportlicher Leiter des Ausrichters und federführender Turnierorganisator, als „letztlich verdient, da Ober-Abtsteinach einfach seine Chancen besser genutzt hat.“ Auch die unterlegenen Lindenfelser seien in einem „grundsätzlich ausgeglichenen Finale“ zu Torchancen gekommen, so Rettig. „Die haben sie aber einfach nicht reingemacht.“
Siege für Saase und Mitlechtern
Neben den beiden Finalisten waren auch die anderen vier teilnehmenden Mannschaften am Samstagnachmittag ein letztes Mal in Mitlechtern im Einsatz. Im Spiel um Platz fünf kassierte der SV/BSC Mörlenbach bei hochsommerlichen Temperaturen eine knappe 2:3-Niederlage gegen den badischen A-Klassisten TSG 91/09 Lützelsachsen II, wobei die Elf um Spielertrainer Riza Aydogan nach Toren von Daniel Sousa Matos (9.) und Lukas Grüber (18.) schnell mit 0:2 zurücklag, vor der Pause aber noch auf 1:2 verkürzen konnte. Beide SV/BSC-Treffer markierte David Knapp (28., 76.), den dritten Lützelsachsener Treffer steuerte Ibrahim Bouramdane bei (65.).
Den dritten Platz beim Wochenturnier sicherte sich die erste Mannschaft der ausrichtenden KSG Mitlechtern durch ein 3:1 gegen den SV Affolterbach – dank eines Dreierpacks von Jason Behrmann (59., 69., 71.). Den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1 erzielte Affolterbachs Berat Gül in der 63. Minute.
KSG stellt die beste Reserve
Damit verlief das Wochenende ganz nach Wunsch der Organisatoren um Julian Rettig, der dennoch keinen Hehl daraus machte, „dass auch wir gerne im Finale gestanden hätten“. Zwei Unentschieden in der Gruppenphase haben hierfür jedoch schlichtweg nicht gereicht. Besser machte es die neu formierte KSG-Reserve, die bereits am Freitagabend ein Ausrufezeichen setzte. In einem ebenso spannenden wie packenden Finale bezwang die KSG die Zweitvertretung des FC Fürth, mit der man noch bis vor wenigen Wochen die SG Fürth/Mitlechtern gebildet hatte, mit 3:2 und sicherte sich somit den Sieg beim Blitzturnier für 1b-Mannschaften.
Die Gastgeber gingen dabei zwar mit 1:0 Führung, gerieten dann aber durch zwei Tore von Fürths Spielertrainer Amir Duric ins Hintertreffen. „Dann haben wir die Partie aber wieder zu unseren Gunsten gedreht“, freute sich Julian Rettig.
Schon im Halbfinale hatte Mitlechtern beim 4:1 gegen Lindenfels/Winterkasten überzeugt. Die Fürther waren ihrerseits durch ein 1:0 gegen die SG Brandau/Gadernheim ins Finale eingezogen. Das „kleine Finale“ gewann Lindenfels/Winterkasten mit 2:0 gegen Brandau/Gadernheim.
Unter dem Strich zog Rettig ein positives Fazit des traditionsreichen Turniers: „Einmal mehr hat sich gezeigt, dass die Mannschaften unsere Sportwoche gut annehmen. Das Turnier bietet ihnen eine gute Gelegenheit, noch einmal ein paar Sachen auszuprobieren und möglichst allen Spielern Spielpraxis zu geben.“
Ordentliche Besucherzahlen
Auch mit der Resonanz der Zuschauer zeigte sich der Funktionär zufrieden, im Schnitt fanden jeweils knapp 150 bis 200 Besucher den Weg an die Alzenauer Straße. „Am Finaltag hat die Hitze allerdings wahrscheinlich dazu beigetragen, dass nicht noch mehr Zuschauer gekommen sind“, nannte Rettig zugleich den einzigen Wermutstropfen einer ansonsten rundum gelungenen Sportwoche.