Die Eigengewächse überzeugen
KSV Rimbach schlägt das Zweitliga-Schlusslicht RKG Reilingen-Hockenheim klar mit 23:4 Punkten.
Einen deutlichen 23:4-Sieg feierten die Zweitliga-Ringer des KSV Rimbach bei der RKG Reilingen-Hockenheim. Dabei überzeugten vor allem die KSV-Eigengewächse. „Es ist gut gelaufen, wir haben alle Schlüsselkämpfe gewonnen“, sagte Sportwart Oliver Schmitt.
Jozsef Andrasi (61 kg GR) landete einen verdienten 5:4-Punktsieg gegen den starken Georgier Akaki Osiashvili. „Damit war nicht unbedingt zu rechnen“, sagte Oliver Schmitt. Julien Zinser (66 kg FS) habe hingegen einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen wegstecken müssen und verlor trotz guter Aktionen mit 4:5 Punkten.
Nico Schmitt (71 kg GR) kommt nach über einjähriger Verletzungspause derweil immer besser in Fahrt, gewann gegen den RKG-Trainer und Griechisch-Römisch-Spezialisten Robin Laier mit 8:4 nach Punkten. „Nico hätte höher gewinnen können“, sagte sein Vater. Felix Schmitt (75 kg FS) war auch gegen Reilingen-Hockenheim nicht aufzuhalten. Der Rimbacher holte am Samstag einen souveränen 9:0-Punktsieg, behielt gegen seinen erfahrenen Gegner die Nerven und überzeugte einmal mehr mit starken und sehenswerten Aktionen.
Und auch Jan Schwab (75 kg GR) lieferte nach überstandener Knieverletzung wieder ab: 15:0 nach technischer Überlegenheit. „Wir sind stolz auf Jan, er ist ein guter Mannschaftsringer, wie alle KSV-Eigengewächse“, sagte Schmitt. Neuzugang Christian Hermann (80 kg FS) fühlt sich in Rimbach offenbar ebenfalls immer wohler. „Er entwickelt sich gut bei uns“, sagte der Sportwart zum 13:4-Punktsieg von Hermann gegen Thilo Dicker.
Oldrich Varga (86 kg GR) musste gegen Zweitliga-Spitzenringer Denis Kudla antreten und hatte es entsprechend schwer. Der Rimbacher hielt dem Druck aber stand und gab bei seiner 0:12-Punktniederlage nur drei Punkte an die Gastgeber ab. „Das war unser Ziel“, sagte Schmitt. Georgi Dimitrov (98 kg FS) war auch am Samstag wieder auf den Punkt fit und setzte alle Vorgaben nahezu perfekt um. Der KSV-Ringer landete einen 15:0-Erfolg nach technischer Überlegenheit. Der KSV-Sportwart: „Georgi ist ein Glücksfall für uns.“
Und auch Rafal Krajewski (130 kg GR) bot wieder großen Sport bei seinem 4:1-Punktsieg gegen Stephan David. „Das war eine klasse Vorstellung von Rafal“, sagte Schmitt und sprach von der richtigen Reaktion seiner Staffel auf die ärgerliche 7:14-Niederlage der Vorwoche gegen die Kurpfälzer Löwen.
Außerdem gab es folgende Kämpfe: 57 kg Freistil: Lasse Schuldt 4:0 (kampflos), 66 kg FS: Julien Zinser 0:1 (Punktniederlage).
KSC Niedernberg - KSV Rimbach II 5:32: Die KSV-Zweite musste sich am Samstag dem Oberliga-Spitzenteam des KSC Niedernberg deutlich geschlagen geben. „Da war nicht viel zu holen“, sagte Oliver Schmitt. Stefan Epereschi (80 kg FS) war krankheitsbedingt nicht mit von der Partie, die Gewichtsklasse vom KSV somit nicht besetzt worden. Erik Schwab sprang ein und startete in der 98-kg-Klasse (FS), war aber chancenlos (0:16 nach technischer Unterlegenheit). Marc Janske (75 kg GR) gab verletzt auf. Radian Sebestyen (86 kg GR) gewann 7:6 nach Punkten und landete seinen dritten Sieg in Folge. Für Rimbach kämpften außerdem: Antony Iuliani (57 kg FS/0:13-Schulterniederlage), Leon Wolf (61 kg GR/0:16 nach technischer Unterlegenheit), Leon Zinser (66 kg FS/Schultersieg), Mads Hagedorn (71 kg GR/0:16 nach technischer Unterlegenheit), Kelvin Täumert (75 kg FS/0:16 nach technischer Unterlegenheit), Marlo Kirschenstein (130 kg GR/0:15 nach technischer Unterlegenheit). jaz