Fußball

Gruppenliga: Der FC Fürth muss den Torwart wechseln

Nach der Verletzung von Sebastian Kempf bekommt Neuzugang Jakob Ihrig seine Chance beim FC Fürth. Den SV Fürth erwartet in Büttelborn eine schwere Aufgabe.

Marvin Jöst, (links), Neuzugang des SV Fürth, im Kopfballduell gegen den FC Alsbach. Foto: Thomas Rittelmann
Marvin Jöst, (links), Neuzugang des SV Fürth, im Kopfballduell gegen den FC Alsbach.

Fürth. In den ersten beiden Gruppenliga-Spielen war für Aufsteiger FC Fürth jeweils mehr drin, die Ausbeute mit nur einem Punkt unbefriedigend. Und jetzt wartet auf die Mannschaft von Trainer Ralf Ripperger auch noch das schwere Auswärtsspiel beim letztjährigen Vizemeister VfR Fehlheim (Sonntag, 15 Uhr), der mit vier Punkten zwar nicht optimal, aber doch ordentlich gestartet ist.
„Fehlheim ist natürlich eine große Herausforderung“, sagt Ripperger, dessen Team sich nach einer fast perfekten Saison mit nur einer Niederlage und der mehr als überlegenen Kreisoberliga-Meisterschaft wieder ein wenig mehr an Punktverluste gewöhnen muss. Gerade auf dem heimischen Rasenplatz im Bensheimer Stadtteil sei der Gegner schwer zu bespielen, meint Ripperger, was zuletzt vor Wochenfrist die SG Wald-Michelbach beim klaren 0:5 feststellen musste.

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Dennoch wollen die Fürther dort mutig auftreten und es speziell im Angriff deutlich besser machen als in den ersten beiden Partien. „Wir wollen uns natürlich wieder unsere Chancen erarbeiten - und sie diesmal dann auch nutzen“, spricht Ripperger an, was gegen Groß-Bieberau (0:2) und beim TSV Seckmauern (1:1) jeweils nicht optimal war: der Torabschluss.

Abgesehen von den Langzeitverletzten Felix Fischer und Nils Arras sei „alles an Bord. Außer Sebastian Kempf. Er hat sich bekanntlich gegen Seckmauern verletzt, die Diagnose steht noch aus“, verweist der Trainer auf den Ausfall seines Stammtorwarts, der von Neuzugang Jakob Ihrig vertreten wird.

SV Fürth in Büttelborn

Beim Nachbarn vom SV Fürth stellt man sich nach dem ersten Saisonsieg im Heimspiel gegen den FC Alsbach (2:1) auf die nächste ähnlich schwer umkämpfte Partie ein, wenngleich SVF-Trainer Jochen Ingelmann zugibt, der Gegner von der SKV Büttelborn (Sonntag, 15.30 Uhr) komme als „relativ große Unbekannte“ daher.

Im Vergleich zur vergangenen Saison, als Fürth im Hinspiel auf dem dortigen Kunstrasen 2:5 unterlag und das Rückspiel zu Hause nur knapp mit 4:3 für sich entschied, habe sich bei Büttelborn personell viel getan. Unter anderem auf der Trainerbank, wo Uwe Hesse nach einem Unentschieden und dem jüngsten 0:2 bei Dersim Rüsselsheim noch auf den ersten Sieg wartet. „Sie haben vielleicht noch vier Spieler von letzter Saison dabei, ansonsten ist da sehr viel Neues. Dennoch erwarte ich eine schwierige Aufgabe gegen einen laufstarken Gegner“, sagt Ingelmann. Er muss mindestens zwei Wochen auf Nicolas Schumacher (Innenbanddehnung im Knie) verzichten, der sich im ersten Heimspiel vor der Pause verletzt hatte. Während die Urlauber Yannick Marx und Robin Weber wieder ins Training eingestiegen sind, fallen Björn Kabel und Patrik Babic in Büttelborn urlaubsbedingt aus.

Der erste Saisonsieg habe an der Stimmung im Team wenig geändert, die sei sowieso die ganze Zeit schon gut gewesen, sagt Ingelmann: „Aber der Sieg gibt natürlich ein bisschen mehr Sicherheit.“ Und ein gutes Gefühl für den zweiten Auswärtsauftritt der Runde, „wo wir im Idealfall wieder punkten.“ dbe