Kreisliga A: Wann endet die Heimmisere des TSV Aschbach?
Der TSV Aschbach möchte wenigstens im letzten Heimspiel überzeugen, während Mörlenbach keinen Zentimeter Boden mehr verlieren will.
Der TSV Aschbach könnte sich beim letzten Heimspiel in der Fußball-Kreisliga A gegen den Tabellenzweiten SG Reichenbach nicht nur den Gefallen tun, sich mit dem eigenen Publikum für seine nicht immer gelungenen Heimauftritte zu versöhnen, es könnte mit einem Sieg auch etwas für den Überwald-Nachbarn FC Ober-Abtsteinach tun, damit dieser endlich den größten Rivalen abschütteln kann. Anpfiff des Spiels ist am Sonntag um 15.30 Uhr.
An Schützenhilfe für andere denkt das Team vom Trainergespann Roman Tomczyk und Sandro Riebel wohl am wenigsten, wie von Sprecher Bruno Bihn zu vernehmen war: „Mittlerweile ist es so, dass die Gegner gern nach Aschbach kommen, denn hier gibt es meistens was zu holen. Das soll so nicht weitergehen.“ Zuletzt gab es ein enttäuschendes 0:1 gegen Winterkasten.
Bihn weiß auch, dass die Reichenbacher mit ihren Spitzen Leonardo Muzhaqui, Destiny Kator und Bastian Derigs alles daran setzen werden, ihren zweiten Platz zu verteidigen. Im Hinspiel lieferte der TSV mit dem 1:1 beim hohen Favoriten eine seiner besten Saisonleistungen ab. Das macht Hoffnung. Der Kader ist weitestgehend komplett.
SV/BSC Mörlenbach - Starkenburgia Heppenheim (Sonntag, 15.30 Uhr)
Besagten zweiten Platz, den die SG Reichenbach derzeit einnimmt, kann der SV/BSC Mörlenbach noch immer im Visier halten, auch wenn Spielertrainer Riza Aydogan zu bedenken gibt, dass die SGR bei drei noch ausstehenden Spielen und vier Punkten Vorsprung „schon ein gutes Polster hat“. Um den Anschluss an die Spitze weiter zu halten, muss der SV/BSC die nächste Heimaufgabe, das Spiel gegen Starkenburgia, erfolgreich abschließen. An das Hinspiel (3:2 für Mörlenbach) erinnert sich Aydogan nur zu gut. Der Ausgleich für Mörlenbach durch ein Elfmetertor von David Knapp fiel erst in der ersten Minute der Nachspielzeit. In der vierten erzielte dann Julian Goderbauer den Siegtreffer. Aydogan erlebte damals eine kompakt auftretende Mannschaft der Starkenburgia „mit schnellem Umschaltspiel und vielen guten Kickern“. Die gilt es jetzt, erneut zu besiegen. Angeschlagene Spieler sind nach wie vor Endrit Beka, Dominik Kießler und Farhan Mohammed.
FC 07 Bensheim II - FSV Rimbach (Sonntag, 13 Uhr)
Weiterhin gut in der Spur bleiben will der FSV Rimbach. Spielertrainer Amir Duric: „Wir gehen von Woche zu Woche auf Punktejagd.“ Zuletzt hat das mit drei Siegen und einem Unentschieden im Auswärtsspiel beim SV Lindenfels auch recht gut geklappt, bestätigt der Trainer: „Bei so vielen Ausfällen und Wechseln in der Startelf-Aufstellung haben wir eine sehr ordentliche Runde gespielt.“ Am Sonntag geht es nun zur Reserve des Gruppenligisten FC 07 Bensheim, die sich in der Bredouille befindet, bei der aber von einem großen Aufbäumen – zumindest in den letzten Wochen – wenig zu spüren ist. Bei Rimbach ist die Rotsperre von Duric abgelaufen. Auch Patrick Feller hat sich vom Kurzurlaub zurückgemeldet: „Wir versuchen wie immer unser bestes Spiel abzuliefern.“ Im Hinspiel gelang gegen eine gut besetzte Bensheimer Elf nach einem 0:3-Rückstand bis zur 62. Minute noch ein 6:3-Sieg. Chapeau.
SV Winterkasten - SG Nordheim/Wattenheim; VfR Bürstadt - ISC Fürth (beide Sonntag, 15.30 Uhr): Um die letzten rettenden Zähler im Kampf um den Klassenerhalt geht es auch in den Begegnungen SV Winterkasten gegen SG Nordheim/Wattenheim und vom VfR Bürstadt gegen den längst gesicherten ISC Fürth. Hier sind schon (Vor-) Entscheidungen zu erwarten. mk