Kreisliga B: Der FSV Zotzenbach arbeitet an einer Serie
Auch beim SV Fürth II zeigt die Formkurve nach oben. Der Nachbarschaftsvergleich dürfte spannend werden.
Beide Teams sind derzeit auf dem aufsteigenden Ast. Wenn der SV Fürth II und der FSV Zotzenbach am Sonntag (13 Uhr) in der Fußball-Kreisliga B aufeinandertreffen, geht es darum, wer seinen Aufwärtstrend fortsetzen kann. Die SV-Reserve will sich gern noch weiter vom Tabellenende absetzen, der FSV noch weiter an die Tabellenspitze heranrücken.
SV-Trainer Michael Schneider rechnet deshalb mit einem anstrengenden Heimspiel. „Für mich ist Zotzenbach ein Aufstiegskandidat“, sagt er. Der FSV ist offensiv sehr gut besetzt, aber hinten auch anfällig.“ Die Stimmung in seiner Elf ist gut. „Jeder kämpft für jeden und das wollen wir auch gegen den FSV auf den Platz bringen.“ Ziel ist es, dem Gegner ein Bein zu stellen. „Wir wollen in der Defensive kompakt stehen und unsere Chancen vorne nutzen“, betont er. Die Partie gegen Hüttenfeld hat den Kader verletzungsbedingt etwas ausgedünnt. Schneider hofft, dass die angeschlagenen Spieler wieder fit und einsatzbereit sind.
Auch wenn der FSV in der Rückrunde bereits sechs Punkte aus zwei Spielen holte, weiß Vorsitzender Roland Agostin, dass die Partie beim Nachbarn keine einfache sein wird. Seine Truppe wird durch ihre Erfolge aber mit dem nötigen Selbstbewusstsein auftreten, um die kleine Serie fortzusetzen. Es gilt für die Elf, geduldig zu sein und ihr eigenes Spiel durchzuziehen. Dabei muss sie kämpferisch dagegenhalten.
FSG Bensheim - SG Hammelbach/Scharbach (Sonntag, 15 Uhr)
Der Tabellenzweite Bensheim ist mit zwei Siegen in der Restrunde „voll im Soll“, hat SG-Trainer Oliver Zeug Respekt. Er verfügt über eine junge hungrige Mannschaft. Zuletzt kamen jedes Jahr einige Talente zum Seniorenkader dazu, was daran liegt, dass in der Jugend gut gearbeitet wird. „Das wird keine leichte Aufgabe für uns.“ Der Coach geht davon aus, dass seine Elf wieder extrem gefordert wird. Er hofft, dass seine Spieler keine langen Wege auf dem großen Rasenplatz scheuen. Aber nach wie vor gibt es einige Angeschlagene und Verletzte. Deshalb gilt es konzentriert zu agieren und standhaft in der Defensive zu sein. Mit einem Punkt „wäre ich sehr zufrieden“, so Zeug.
SV Affolterbach - SG Gronau (Sonntag, 15 Uhr)
Nach dem hart erkämpften Sieg in Elmshausen will der SVA die drei Punkte vergolden, um an der Tabellenspitze dranzubleiben. Trainer Sebastian Theobald schätzt den Vorletzten Gronau aber besser ein, als der Tabellenstand aussagt. Auf jeden Fall muss der Gegner unbedingt etwas holen, um sich von den Abstiegsplätzen zu lösen. Im Hinspiel gab es einen offenen Schlagabtausch. Seine Elf muss defensiv besser stehen und keine einfachen Gegentore bekommen, fordert der Coach. Denn genau das war noch gegen Zotzenbach ein Manko. Allerdings werden neben zwei Angeschlagenen die verletzten Edin Bender, Robin Oberle und Sedat Baris fehlen.
TSV Weiher - TSV Elmshausen (Sonntag, 15 Uhr)
TSV-Trainer Holger Taube ist Realist. Gegen Elmshausen hat seine Elf zwar ein Heimspiel, aber die Vorzeichen sind die gleichen wie bisher. Seiner Mannschaft steht ein spielstarker Gegner gegenüber, der gut in der Offensive agiert. Für die Hausherren heißt das, so lange wie möglich mitzuspielen – „ganz ohne Druck“. Wenn sich der Tabellenfünfte irgendwie ärgern lässt, „ist das schön, aber niemand erwartet einen Dreier“. Sebastian Barth ist verletzt, Lukas Krastel fällt vielleicht aus. tom