Kreisliga B: Der FSV Zotzenbach muss auch Schwächere besiegen
Der FSV Zotzenbach darf sich in der Kreisliga B gegen Weiher nicht noch einen Ausrutscher erlauben. SV Affolterbach will Wiedergutmachung.
Die Vorzeichen sind auf dem Papier ziemlich klar. Der FSV Zotzenbach ist mit dem Auswärtssieg in Affolterbach eindrucksvoll gestartet. Der TSV Weiher kassierte beim SV Fürth II die nächste Niederlage und steht weiter auf dem letzten Platz. Aber das Derby der Fußball-Kreisliga B (Sonntag, 15.30 Uhr) will FSV-Vorsitzender Roland Agostin trotzdem nicht auf die leichte Schulter nehmen. Seine Elf möchte an die Glanzleistung in Affolterbach anknüpfen. „Wenn wir immer so spielen, wäre es schwer, uns zu schlagen“, lacht er. Gegen Weiher will die junge Mannschaft nachlegen, ohne auf die Tabellenplätze schauen. Denn die Hausherren haben in der Hinrunde Lehrgeld gegen schwächere Mannschaften gezahlt und in drei Begegnungen nur einen Punkt gegen Teams von unten geholt. Zielrichtung für den Verein ist, die junge Mannschaft ohne Druck aufzubauen. Nächste Saison will Zotzenbach dann angreifen.
TSV-Trainer Holger Taube bläst trotz des Misserfolgs kein Trübsal. Er weiß, dass die Zotzenbacher drei Punkte einfahren wollen, um weiter oben dran zu bleiben. Aber seine Elf hat richtig gut trainiert. Die Beteiligung mit 20 Mann unter der Woche stimmt ihn optimistisch. Dieses Mal muss er beim Kader nicht auf die AH zurückgreifen. Seine Devise: Den Gegner ärgern, aber dabei sich selbst nicht zu überschätzen. So ergibt sich vielleicht die eine oder andere Möglichkeit. Weiher muss noch sechs Punkte auf den Relegationsplatz wettmachen.
SG Hammelbach/Scharbach - TSV Hambach (Sonntag, 15.15 Uhr)
Tabellenführer Hambach ist momentan das Maß aller Dinge, weiß SG-Trainer Oliver Zeug. Der TSV hat mit 53:13 Toren die beste Offensive und Defensive. „Das 8:1 gegen Gronau sagt alles.“ Der Gegner gehört auch zu den physisch stärksten Truppen der Liga. Marco Fetsch agiert als Organisator der Defensive und ist unermüdlicher Antreiber, sein Bruder Nicolas ist mit 14 Treffern nicht außer Acht zu lassen. Hambach verfügt für Zeug insgesamt über eine sehr gute Mannschaft und ist in allen Teilen top besetzt. „Für uns heißt es, den Versuch zu starten, den Tabellenführer zu ärgern“, betont er. An die Leistung in Kirschhausen muss das Team anknüpfen und „noch eine Schippe drauflegen“. Allerdings ist die Verletztenliste lang. Zu Schröder, Bauer und Fiederlein kommt noch Torhüter Fix. Er hat sich den Finger gebrochen. Auch Emig verletzte sich in Kirschhausen. Glesman steht ebenfalls noch nicht zur Verfügung.
SG Hüttenfeld - SV Fürth II (Sonntag, 15 Uhr)
Die SV-Reserve stellt sich auf ein sehr hitziges und körperbetontes Spiel ein, sagt Sprecher Michael Schneider. Denn Hüttenfeld hat gegen Gras-Ellenbach am vergangenen Spieltag wichtige Punkte liegen lassen. Stephan Steiger und er als Trainerteam sind sehr zufrieden mit der Vorbereitung. „Wir glauben, dass wir die Jungs noch mal für den Rest der Saison motivieren und erreichen konnten.“ Vorbereitung und Trainingsbeteiligung waren gut. Jeder gibt Gas und „wir wollen die Saison erfolgreich zu Ende spielen“. Das sehr junge und motivierte Team ist heiß auf die Trainingseinheiten und Spiele. Es muss noch an der Geschlossenheit in der Defensive und der Chancenverwertung gearbeitet werden.
TSV Elmshausen - SV Affolterbach (Sonntag, 15 Uhr)
Nach der Niederlage und dem „brutal bitterem Auftakt“ hat der SVA in dieser Woche gut trainiert, berichtet Trainer Sebastian Theobald. Der Gegner ist ihm noch gut aus der Vorrunde bekannt, als die Affolterbacher nach zwei Platzverweisen unglücklich verloren. Nicht nur deshalb ist Wiedergutmachung angesagt. Drei Punkte sind nötig, um an der Tabellenspitze dranzubleiben. Auch wenn Zotzenbach in der vergangenen Partie sehr effizient agierte, „haben wir sie eingeladen, Tore zu schießen“. Deshalb stand in dieser Woche Aufarbeitung auf der Tagesordnung. Es war nicht alles schlecht, betont der Coach, „aber wir können es besser“. Wichtig wird es sein, Konter zu vermeiden, nach Ballverlusten wieder schnell Zugriff zu bekommen, kompakt zu stehen und wach zu sein. Vor allem gilt es Gegentore zu reduzieren, bevor es nach vorn zu Offensivaktionen kommt. tom