Fußball

Kreisliga B: Gleich ein "Top-Duell" für den SV Affolterbach

FSV Zotzenbach kann mit einem Sieg beim SV Affolterbach noch einmal herankommen. Der TSV Gras-Ellenbach will den Pokalsieg wiederholen. TSV Weiher hat erstmals einen gut gefüllten Kader.

Mit dem 5:1-Pokalsieg gegen die SG Hüttenfeld steht der TSV Gras-Ellenbach (am Ball Spielertrainer Okan Bekyigit) im Halbfinale. Am Sonntag sehen sich die beiden Mannschaften in der B-Liga bereits wieder.    Bild: Fritz Kopetzky Foto: Fritz Kopetzky
Mit dem 5:1-Pokalsieg gegen die SG Hüttenfeld steht der TSV Gras-Ellenbach (am Ball Spielertrainer Okan Bekyigit) im Halbfinale. Am Sonntag sehen sich die beiden Mannschaften in der B-Liga bereits wieder. Bild: Fritz Kopetzky

Lang und gut – so bezeichnet Sebastian Theobald, Trainer des SV Affolterbach, die Vorbereitung. Am Wochenende startet nun auch die Fußball-Kreisliga B wieder – und die Affolterbacher erwartet am Sonntag (15 Uhr) zu Hause gegen den FSV Zotzenbach gleich eine „Hausnummer“, wie Theobald sagt. Das Hinspiel gewann der Tabellenzweite zwar deutlich mit 4:0 in Zotzenbach, das soll für den SVA-Trainer aber kein Maßstab mehr sein. „Wir haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht und das Spiel auf unsere Seite gezogen“, sagt Theobald, der vor der Qualität der Zotzenbacher warnt. Zudem wolle der Gegner, der jetzt zuletzt zweimal deutlich gegen Affolterbach verloren habe, sicherlich etwas gutmachen.

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Die Affolterbacher konnten sechs von sieben Testspielen absolvieren. Dabei hatten alle Spieler genug Einsatzzeiten und konnten sich präsentieren. „Wir haben vieles verbessert und einstudiert, was wir uns vorgenommen hatten“, sieht Theobald seine Mannschaft für das „Top-Duell“ gerüstet. Verletzt oder zumindest angeschlagen sind Thilo Kessler, Edin Bender und Ron Bechtold.

Bis zum neunten Spieltag lag der FSV Zotzenbach noch auf dem zweiten Tabellenplatz, doch in den letzten vier Spielen 2023 wurde nur ein Punkt geholt. Dadurch fiel die Mannschaft auf den fünften Platz zurück und kann den direkten Aufstieg bei derzeit zehn Punkten Rückstand auf Tabellenführer TSV Hambach abschreiben. Aber vielleicht ist noch der zweite Platz möglich, denn mit einem Sieg können die Zotzenbacher den Rückstand auf Affolterbach auf drei Punkte reduzieren.

Selbstvertrauen geholt

„Wir haben die Winterpause genutzt, um alles aufzuarbeiten. In der Vorbereitung holten wir unser Selbstvertrauen durch gute Ergebnisse zurück und wollen die restlichen Spiele mit unserem jungen Team nutzen, um uns weiter zu entwickeln“, gibt Vorsitzender Roland Agostin die Devise aus und fügt an: „Mit dem SV Affolterbach treffen wir auf eine Mannschaft, die unbedingt aufsteigen will. Sie gehören mit dem TSV Hambach auch zu Recht zu den Aufstiegsfavoriten. Für uns gilt es, sich mit den oberen Teams zu messen. Es wird sich zeigen, in wieweit wir dem SVA Paroli bieten können. Wir haben letztendlich nichts zu verlieren und wollen auch dort selbstbewusst auftreten.“

Steffen Sattler und Jens Schuster, wurden beide am Meniskus operiert, und auch Denis Neumann (Schulterverletzung) wird nicht auflaufen können. „Trotzdem werden wir eine schlagfertige Truppe nach Affolterbach schicken“, verspricht Agostin.

SG Hüttenfeld - TSV Gras-Ellenbach (Sonntag, 15 Uhr)

Mit dem 5:1-Heimsieg gegen die SG Hüttenfeld zog der TSV Gras-Ellenbach ins Kreispokal-Halbfinale ein. Eine Woche später kommt es in der Liga gleich zum Wiedersehen. „Die SG Hüttenfeld wird auf ihrem Rasen Revanche nehmen wollen“, sagt der Sportliche Leiter Manuel Loipersberger, der aber zuversichtlich ist, den Pokalsieg zu wiederholen: „Die Vorbereitung ist gut gelaufen, unter anderem mit den Siegen gegen Ober-Abtsteinach und Sensbachtal. Allerdings haben wir auch ein schlechtes Spiel in Mitlechtern gehabt. Auch die Trainingseinheiten waren allesamt gut gewesen.“ Bis auf den erkrankten Armin Gandenberger kann der TSV aus dem Vollen schöpfen.

SV Kirschhausen - SG Hammelbach/Scharbach (Sonntag, 15 Uhr)

Die Vorbereitung verlief bei der SG Hammelbach/Scharbach eher durchwachsen, wie Trainer Oliver Zeug zugibt.

Vorbereitung ist schleppend

Immer wieder sind wichtige Spieler verletzt ausgefallen, „dennoch hatten wir aber Einheiten mit sehr guter Qualität, was uns auch zufrieden stimmt“. Zum letzten Test beim 2:2 gegen den SV Fürth II standen insgesamt neun Spieler wegen Urlaub oder Verletzung nicht zur Verfügung. „Die, die da waren, haben ihre Sache recht ordentlich gemacht“, sagt Zeug, der in Kirschhausen die schwache Auswärtsbilanz verbessern will. Allerdings sei Kirschhausen besser als der zehnte Platz, zudem hat der SVK in der Winterpause Spieler wie Monfront, Schäfer und Goalgetter Timo Emig, auf den man besonders achten müsse, reaktiviert.

„Entscheidend wird sein, wie wir in der Defensive stehen. Wir müssen stets wachsam sein und vor allen Dingen die Situationen richtig einschätzen, um unnötige Gegentore zu vermeiden. Da waren zuletzt deutlich zu viele unnötige dabei“, sagt Zeug, der auf die verletzten Jan Bauer, Finn Fiederlein, Simon Schröder und Kevin Fix verzichten muss. Kapitän Luca Fiederlein ist zudem angeschlagen.

SV Fürth II - TSV Weiher (Sonntag, 13 Uhr)

Weihers Trainer Holger Taube lobt die gute Vorbereitung und die Trainingsbeteiligung seiner Spieler, die sich voll reinhängen, um doch noch den Klassenerhalt zu schaffen. Wenn sich die Weiherer die Chance erhalten wollen, dürfen sie beim direkten Konkurrenten in Fürth auf keinen Fall verlieren. Mit einem Sieg wäre man sogar auf vier Punkte heran. Im Hinspiel verloren die Weiherer nur 0:1 nach einem unnötigen Freistoß. Jetzt hofft Taube, dass mit einer besser aufgestellten Mannschaft zumindest ein Punkt möglich ist, auch wenn die zweite Mannschaft des SV Fürth, zumal bei Heimspielen, nur schwer einzuschätzen sei. Zudem spielt die erste Garnitur bereits am Samstag.

Erstmals in dieser Saison hat der TSV-Weiher einen vollen Kader zur Verfügung und muss nicht auf AH- oder Soma-Spieler zurückgreifen. Taube: „So gut, wie wir jetzt stehen, standen wir noch nie.“ Am Dienstag verlor Weiher zu Hause das letzte Testspiel gegen den SV/BSC Mörlenbach II mit 1:3. Sebastian Barth hatte die frühe Führung erzielt, dann drehten Sven Schill, Timur Kühn und Izzet Acik die Partie. beg