Mädchen der HSG Weinheim/Oberflockenbach punkten alle
Nur das Remis der weiblichen C-Jugend aus Weinheim/Oberflockenbach ist etwas unglücklich
Die C-Jugend-Handballerinnen der HSG Weinheim/Oberflockenbach starteten gegen die HW Plankstadt mit einem am Ende eher unglücklichen 17:17 in die Saison. Mit einem dünn besetzten Kader starteten die HSG-Mädels etwas nervös, die Gäste kamen zu einfach in der Mitte zum Durchbruch und im Angriff fand nur Lilly Thoma die Lücken. Nach zwölf Minuten hieß es 4:5 und dann musste Lilly Thoma nach einer Disqualifikation aufgrund einer unglücklichen Aktion auch noch frühzeitig das Spielfeld verlassen. So mussten die übrigen sechs HSG-Mädels die restlichen 35 Minuten ohne ihre beste Spielerin überstehen. Doch die achten aus dem 8:11 zur Pause und dem 11:14 das 15:14. Die Abwehr stand nun, die Gäste fanden kein Durchkommen mehr, selbst als man für ein paar Minuten in Unterzahl auf der Platte stand. Die Weinheimerinnen führten bis zur Schlusssekunde. Durch eine unglückliche Aufbauaktion klaute sich Plankstadts beste Spielerin Stella Eichhorn den Ball und erzielte quasi mit der Schlusssirene das 17:17.
HSG Weinheim/Oberflockenbach: Terron; Knörzer (8/1), Thoma (4), Grosch, Mann, Pinnisi, Bönisch, Ahrens (5).
B-Mädchen abwehrstark
Die B-Mädchen feierten indes einen 19:13-(10:7)-Sieg gegen die TSG „Germania“ Dossenheim. Bis zur 15. Minute (6:6) blieb es ausgeglichen. Dann zeigten die HSG-Mädels, was sie können. Die Abwehr stand nun kompakter, die Chancen wurden genutzt, sodass man sich bis zur Halbzeit auf 10:7 absetzte. Mit dem Kopf noch in der Kabine hieß es dann aber 12:11, was das Trainergespann Gruber/Weygoldt zu einer frühen Auszeit zwang. Die zeigte ihre Wirkung in Form eines 5:1-Laufs (17:12, 43. Minute). In dieser Phase des Spiels überzeugte vor allem eine starke Abwehrleistung, angeführt von Julia Wickenhäuser. Den erkämpften Vorsprung verwalteten die Weinheimerinnen bis zum 19:13.
HSG: Hufnagel, Bönisch; Helfrich (4/1), Schäfer (1), Otterbeck (2), Löhr, Reiling (7), Wickenhäuser (1), Schildknecht (4), Uhlenbruch, Glock
Starke D-Teamleistung
Die D-Mädchen nahmen bei der SG MTG/PSV Mannheim beim 5:17 (2:9) durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und sieben verschiedenen Torschützinnen zwei Punkte mit nach Hause. Von Anfang an setzten die Gäste ihre Gegnerinnen mit offensiver Abwehr unter Druck und erreichten damit zahlreiche Ballgewinne, die jedoch anfangs mangels Wurfpräzision bis zum 2:2 (6.) zu wenig Zählbares einbrachten. Im weiteren Verlauf verbesserten die HSG-Mädels ihre Torwürfe, die Abwehr blieb aktiv und Mareike Hildebrandt hielt ihren Kasten sauber, sodass beim Stand von 2:9 die Seiten gewechselt wurden. Nicht nachlässig zu werden und weiter zusammenspielen – das war der Vorsatz für die zweite Halbzeit, den die Weinheimerinnen umsetzten. Mit Gegenstößen, wendigen Täuschungen und wirkungsvollen Kreisanspielen gelang der klare 17:5-Erfolg.
HSG: Hildebrandt; Scherl (1), Wagner (1), Jurich (3), Bösenberg, Diemer (1), Clary (6), Sari (2), Nickles (3), Röske.