Marcus Gutsche verlängert bei der HSG Weschnitztal
Trainer Marcus Gutsche findet in seinem neuen Beruf auch Zeit für die HSG Weschnitztal. Jetzt muss aber erst einmal die Meisterschaft her.
Nach der Fastnachtspause starten die Verbandsliga-Handballer der HSG Weschnitztal in die letzten zehn Spieltage: Am Samstagabend um 19 Uhr kommt der Tabellensiebte TV Ispringen in die Weschnitztalhalle und will dem ungeschlagenen Spitzenreiter ein Bein stellen.
„Natürlich sind wir in jeder Partie jetzt die Gejagten. Aber diese Rolle haben wir uns auch erarbeitet und empfinden sie nicht als Last“, erklärt HSG-Trainer Marcus Gutsche, der inzwischen auch seine Zusage für die kommende Saison gegeben hat. „Dass die Gespräche etwas länger gedauert haben, lag nicht an sportlichen Faktoren, sondern war einzig und allein der beruflichen Situation von Marcus Gutsche geschuldet, der einen neuen Job angenommen hat und erst einmal sein Zeitbudget neu sortieren musste“, erklärt Weschnitztals Vorstandsmitglied Michael Herle.
„Wir freuen uns, dass er bei uns die hervorragende Arbeit fortsetzen wird.“ Der Trainer selbst ist überzeugt, dass seine Mannschaft weiter Vollgas geben wird, um das große Ziel Meisterschaft zu realisieren. „Wenn man so lange da oben steht und diesen Vorsprung hat, dann will man das natürlich durchziehen. Aber noch ist nichts entschieden“, so Gutsche angesichts des Acht-Punkte-Polsters. Bis Ende März erwartet er schon eine gewisse Vorentscheidung, zumal bis dahin auch die beiden Verfolger Wieblingen und Eppelheim gegeneinander gespielt haben.
Ganz anders ist die Lage bei den Bezirksliga-1-Handballern der HSG Weschnitztal II, die am Samstag um 17 Uhr den Vorletzten TV Eppelheim II zum Kellerduell erwarten. mep