Fußball

SV Unter-Flockenbach reist mit einer „Not-Elf" zum Pokalspiel in Riedrode

Der klassenhöhere Hessenligist will beim Gruppenligisten FSG Riedrode dennoch ins Halbfinale des Kreispokals einziehen.

Nach der Spielabsage vom vergangenen Wochenende wollen die Spieler des SV Unter-Flockenbach am Mittwochabend endlich wieder jubeln. Foto: Fritz Kopetzky
Nach der Spielabsage vom vergangenen Wochenende wollen die Spieler des SV Unter-Flockenbach am Mittwochabend endlich wieder jubeln.

Gorxheimertal. Nachdem die Hessenliga-Partie beim FC Bayern Alzenau am Samstag im Zuge des jüngsten Wintereinbruchs abgesagt werden musste, startet der SV Unter-Flockenbach erst am Mittwoch ins Pflichtspieljahr 2025. Um 19.30 Uhr gastiert die Elf des Trainerduos Dalio Memic/Nico Hammann im Viertelfinale des Bergsträßer Kreispokals beim Gruppenligisten FSG Riedrode.

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Und Memic redet vor dem Duell mit der zwei Klassen tiefer angesiedelten FSG auch gar nicht lange um den heißen Brei herum: „Wir sind der klare Favorit, wollen auf jeden Fall eine Runde weiter kommen.“ Überhaupt nehme der SVU den Pokal „genauso ernst wie die Liga“, fügt er hinzu – und stellt unmissverständlich klar: „Als klassenhöchster Verein des Kreises muss es auch unser Anspruch sein, den Kreispokal zu gewinnen.“

Gleichwohl mahnt SVU-Manager Rana Nag: „Riedrode ist ein ambitionierter Gruppenligist. Sie sind spielstark und auf heimischen Gelände sehr schwer zu bespielen. Ich erwarte ein ausgeglichenes Spiel mit offenem Ausgang.“

Memic beklagt etliche Ausfälle

Schon allein deshalb, aber auch aufgrund der landesweit zu beobachtenden Grippewelle, die auch dem SVU mächtig zusetzt, könne von einem Testspiel unter Wettkampfbedingungen keine Rede sein, sagt Memic. „Seit knapp zwei Wochen zieht sich die Grippewelle jetzt schon durch die Mannschaft, außer mir selbst hat es eigentlich schon jeden Spieler oder Betreuer erwischt“, berichtet der Übungsleiter.

Mit Blick auf das Pokalspiel sagt er: „Stand jetzt gehen wir davon aus, dass uns maximal 13 oder 14 Feldspieler sowie zwei Torhüter zur Verfügung stehen werden. Das kann man dann schon eine Art Not-Elf nennen. Wir hoffen deshalb inständig, dass sich die Lage bis zum Liga-Heimspiel am Samstagnachmittag gegen Tabellenführer Rot-Weiß Walldorf noch etwas entspannt.“

Als mögliche Ausrede im Falle eines Ausscheidens soll dies freilich nicht verstanden werden: „Mit diesen Problemen haben derzeit wohl auch viele andere Vereine zu kämpfen. Wir wollen trotzdem ins Halbfinale einziehen.“