Fußball

Von Bisons, Dauerbrennern, Wunschspielern und Unersetzlichen beim TSV Aschbach

Trainer Thomas Baucsek stellt die Aschbacher Aufstiegsmannschaft vor: Wer isst gerne Banane mit Schale und wer hat den wohl besten linken Fuß in der Geschichte des TSV Aschbach?

Zu Hause feierte der TSV Aschbach 14 seiner bisher 18 Siege in der Kreisliga A. Foto: Philipp Reimer Fotografie
Zu Hause feierte der TSV Aschbach 14 seiner bisher 18 Siege in der Kreisliga A.

Aschbach. Schon zwei Spieltage vor Ende der Runde 2025/26 stand fest: Am zweiten Platz in der Fußball-Kreisliga A vom TSV Aschbach ist nicht mehr zu rütteln. Durch die Abstiegskonstellationen in den höheren Klassen und Abmeldungen von Mannschaften stand fest: In diesem Jahr gibt es zwischen Kreisoberliga und A-Klasse keine Relegationsspiele. Der TSV Aschbach folgt damit dem FSV Rimbach in die Kreisoberliga. Hinzu kommt, dass der TSV Aschbach als einzige Mannschaft eine positive Bilanz gegenüber dem souveränen Meister FSV Rimbach aufweisen kann. Erfolgstrainer Thomas Baucsek, der sich hin und wieder auch in dieser Saison selbst die Fußballschuhe anzog, porträtiert seine Spieler der Erfolgsmannschaft.

Jan Pfeifer (25), Torwart. Spitzname „Bison“. Teamplayer und Kapitän der Mannschaft. Er spielt nebenher noch Faustball, was bei der Strafraumbeherrschung von Vorteil ist, und hat einen großen Anteil an der besten Defensive der Liga. Er isst gerne Banane mit Schale.

Adrian Bergmann (23), Torwart. Chauffeur der Mitspieler. Verlässlicher und trainingsfleißigster Spieler des Kaders. Immer da, wenn er gebraucht wird. Stütze, so wie beim 3:2-Erfolg in Auerbach. Feiert jedes Tor von der Bank am lautesten mit.

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Nils Helfrich (26), Abwehr. Kabinen-DJ und Stimmungskanone. Überzeugt mit gutem Passspiel und wirft sich in jeden Ball. Lässt sich für offensive Standards immer verrückte Namen einfallen, was die Gegenspieler verwirrt. Ist zu den Führungsspielern aufgestiegen.

David Minuth (22), Abwehr. „Dave“. Der Schnellste und einer der körperlich fittesten Spieler. Achtet sehr auf seine Ernährung. Hat sich in dieser Saison hervorragend entwickelt und so manchen Stürmer kaltgestellt.

Tristan Raabe (26), Mittelfeld. „Ossi“. Er ist einer der lautstärksten Spieler, geht keinem Zweikampf aus dem Weg und zieht sich im Training nicht zurück. Er ist ein Dauerbrenner, „Wunschspieler für jeden Trainer“.

Anas Sanori (25), Mittelfeld. Spielender Co-Trainer. Er ist Taktgeber im Spiel und wohl einer der besten Techniker in der Liga. Er geht an die Grenzen und darüber hinaus, fällt offensiv zudem durch seine Schusstechnik auf.

Dylan Bräse (22), Sturm. Spitzname: „Dyson“. Bester Torschütze und Unterschiedsspieler in der Offensive. Er ist mit seinem Tempo nicht aufzuhalten. Er hat einen großen Anteil am Aufstieg und ist dem Verein trotz attraktiver Angebote treu geblieben.

Dominik Vetter (21), Sturm. Er hat es verstanden, sich seinen und den mannschaftlichen Erfolg zu erarbeiten, und wurde mit seinen Toren dafür belohnt. Physisch stark, und er ist sich zu keinem Lauf zu schade. 17 Scorer sprechen für sich.

Miguel Mauricio (30), Mittelfeld. Temperamentvoller Portugiese. Kann nicht verlieren – im Spiel und im Training nicht. Flexibel einsetzbar, ein Spieler, der ein Spiel entscheiden kann. Er streichelt den Ball eher, als dass er ihn tritt. Darf nicht ausgewechselt werden, bevor er ein Tor erzielt hat.

Maiko Oberle (19), Mittelfeld. Macht gerade Abi und wäre gern Stürmer. Hat die meisten Spielminuten auf dem Buckel und erheblichen Anteil am Erfolg. In seinem ersten Seniorenjahr ist er zum Stammspieler gereift.

Joris Krämer (19), Stürmer. Ehrgeiziger Spieler, der wissbegierig ist und sich stets verbessern will. Wurde in der Runde durch Verletzungen zurückgeworfen, war aber immer da und hat den Konkurrenzkampf in der Offensive belebt.

Florian Wagner (21), Mittelfeld. Kompletter Spieler. War in der Hinrunde vor seinem Südamerika-Trip maßgeblich am Erfolg beteiligt und hat das Spiel von hinten aus mitgestaltet. Er geht voran und schraubt die Trainingsqualität auf ein höheres Level.

Lennox Bräse (20), Abwehr. „Lenni“. Kann es sich erlauben, 15 Minuten vor dem Treffpunkt aufzustehen und dennoch gute Leistungen zu bringen. War ebenso vier Monate in Südamerika. Spielstark und technisch gut ausgebildet. Er weiß wohl selbst nicht, wie gut er ist, und erinnert den Trainer an sich selbst in diesem Alter.

Lenny Klage (22), Strafraumstürmer. Feierbiest. Ballsicher und im 16er eine Waffe. Leider nur Teilzeitkraft. Zu Rundenbeginn lief es wie am Schnürchen.

Mohammad Shabrak (19), Mittelfeld. „Mo“. Hatte sich auf der linken Seite bis zu seiner Verletzung festgespielt. Unermüdlich. Ist schon nahezu etabliert, hat aber noch Potenzial.

Tim Walz (32), Abwehr. Kapitän und einer der ältesten Spieler im Kader. Feiert nach über einem Jahr Leidenszeit sein Comeback. Kümmert sich um mehr als das reine Geschehen auf dem Platz und ist Anlaufstelle für jeden Spieler.

Ogulcan Güzel (25), Abwehr. „OG“. Verlässlicher Spieler, gut ausgebildet. Auf der linken Seite in der Abwehr unterwegs. Seine Spezialität sind Chipbälle hinter die Kette und sein Hüftschwung im Spiel eins gegen eins.

Lars Fleischer (20), Mittelfeld. „Fleischi, Bro“. Beruflich eingeschränkt, aber wenn da, dann eine Augenweide. Fußballerisch einer der Besten im Kader. Hält den Trainer „im Wording“ jung und ist in der Kabine unersetzlich.

Halis Sener (30), Abwehr. Erfahrener Spieler, der der Mannschaft zu Rundenbeginn Stabilität gab. Kann berufsbedingt wenig trainieren, hat die Ruhe weg und hilft der Mannschaft.

Carsten Weihrauch (40), Stürmer. Ist der Veteran und Joker schlechthin. Hat nach dem Fehlstart zu Wiederbeginn der Runde zur Verfügung gestanden und direkt geliefert, wichtige Tore zum richtigen Zeitpunkt geschossen und damit die Mannschaft wiederbelebt. Sein linker Fuß ist wohl der beste, den der TSV jemals hatte.

Vincent Schulz (24), Abwehr. „Vince“. Ehemaliger Bundeswehrsoldat. Er ist eine robuste Abwehrkante, gegen die zu laufen nicht ratsam ist. Entwickelt sich gut im ersten Jahr beim TSV, sehr mannschaftsdienlich.

Frank Hirschhausen (36), Stürmer. Pfeilschnell. Leider selten da. Betreibt aber hohen Aufwand, um ein Teil der Mannschaft zu sein. mk