Fußball

TSV Aschbach verlängert mit dem Trainerduo

Der TSV Aschbach setzt auf sein Trainerteam, das die Mannschaft auf Platz eins in der Kreisliga A geführt hat. Marvin Jöst kommt von Eintracht Wald-Michelbach.

Anas Sanori (links) kam im Sommer vom VfL Michelstadt als Co-Spielertrainer zum TSV Aschbach. Foto: Fritz Kopetzky
Anas Sanori (links) kam im Sommer vom VfL Michelstadt als Co-Spielertrainer zum TSV Aschbach.

Der TSV Aschbach geht als Tabellenführer in der Fußball-Kreisliga A in den Rest der Rückrunde. Und wer weiß, vielleicht spielen die Aschbacher in der kommenden Saison wieder in der Kreisoberliga. Der Traditionsverein hat jetzt jedenfalls schon einmal mit Trainer Thomas Baucsek und Co-Spielertrainer Anas Sanori verlängert. Auch die Mannschaft bleibt zu „95 Prozent“ zusammen, sagt TSV-Abteilungsleiter Gerhard Sauerwein.

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Zwölf Pflichtspiele haben die Aschbacher noch zu absolvieren – hinzu könnten zwei Relegationsspiele kommen, wenn der TSV „nur“ Zweiter wird. Aber die Konkurrenten mit Starkenburgia Heppenheim, FSG Bensheim und FSV Rimbach, vielleicht auch noch der FV Hofheim liegen auf der Lauer.

„Absoluter Glücksfall“

Abteilungsleiter Sauerwein ist jedenfalls sehr froh und stolz, dass die Trainer bleiben. „Thomas ist mittlerweile ein echter Aschbacher und hat ein Haus in Aschbach gebaut. Er fühlt sich dort mit seiner Familie sehr wohl. Die Entscheidung, ihn damals als Cheftrainer einzusetzen, war ein absoluter Glücksfall für unseren TSV“, sagt Sauerwein. Baucsek war 2021 zunächst als Co-Spielertrainer gekommen. Er lebe den Verein und auch seine Trainerrolle. „Die aktuelle Entwicklung spiegelt ja das Bild, dass Thomas sehr, sehr gute Arbeit bei uns macht“, fügte Sauerwein an. Co-Trainer Anas Sanori, der im Sommer vom VfL Michelstadt gewechselt war, könne sich viel von Baucsek abschauen und sei auf dem Platz eine „absolute Rakete und ein überragender Stabilisator für unser Mittelfeld und unsere junge Mannschaft“, sagt Sauerwein.

Marco Schöpp verlängert

Auch Zweitmannschaftstrainer Marco Schöpp hat für die kommende Runde und damit ein zweites Jahr zugesagt. „Ihm macht es einen Riesenspaß bei uns. Er hat sich beim TSV und in Aschbach überragend integriert und ist mit großem Elan dabei“, sagt Sauerwein. Der Abteilungsleiter ist zudem mit dem sportlichen Ergebnis sehr zufrieden, denn der Aufsteiger belegt in der Kreisliga C den elften Platz. „Hier gilt es, unsere vielen jungen Spieler zu integrieren und sportlich zu entwickeln“, nennt Sauerwein das Hauptziel.

Der Abteilungsleiter freut sich, dass die Spieler – trotz anderweitiger Angebote – dem TSV treu bleiben. Alexander Krapp hat sich in der Winterpause aber dem Kreisoberligisten FC Ober-Abtsteinach angeschlossen. Mit Marvin Jöst von Eintracht Wald-Michelbach bekamen die Aschbacher einen „absoluten Wunschspieler“ (Sauerwein), an den man seit drei Jahren schon dran gewesen sei. Er sei ein flexibler Spieler hinzu, die Aschbacher sehen Jöst im offensiven Bereich, und erhoffen sich durch ihn noch einmal eine Portion mehr Torgefahr aus dem Mittelfeld heraus. Sauerwein dankt Sportdirektor Amir Imsirovic von Eintracht Wald-Michelbach für den reibungslosen Wechsel in der Winterpause. beg