Fußball

Warum beim SV Lörzenbach die Zuversicht zurück ist

Der SV Lörzenbach hat in zwei Relegationsspielen die Chance, den Klassenerhalt in der Fußball-Kreisoberliga doch noch zu schaffen. Das will die SG Reichenbach verhindern.

Nicht ins Straucheln geraten wollen Yannick Schwarz (links) und der SV Lörzenbach in den Relegationsspielen gegen die SG Reichenbach. Bild: Philipp Reimer Foto: Philipp Reimer Photography
Nicht ins Straucheln geraten wollen Yannick Schwarz (links) und der SV Lörzenbach in den Relegationsspielen gegen die SG Reichenbach. Bild: Philipp Reimer

Auch wenn der SV Lörzenbach doch nicht den direkten Klassenerhalt nach dem 2:3 im letzten Rundenspiel gegen die SG Unter-Abtsteinach geschafft hat, geht die Mannschaft von Spielertrainer Jan Schörling mit Zuversicht in die Relegationsspiele um den freien Platz in der Fußball-Kreisoberliga gegen den A-Liga-Zweiten SG Reichenbach. „Nach den beiden Niederlagen gegen die direkten Konkurrenten KSG Mitlechtern und SG Azzurri/Olympia Lampertheim waren wir quasi schon abgestiegen, aber die Mannschaft hat sich noch einmal zusammengerauft“, hebt der Zweite Vorsitzende Mirco Tremper im Blick auf die drei letzten Spieltage hervor.

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Das Schlüsselerlebnis war hier gewiss der 3:1-Erfolg gegen die ET Wald-Michelbach II. „Dieses Erfolgserlebnis gab der Truppe einen Schub“, so Tremper. Und nach dem 4:1 beim TV Lampertheim hatte der SVL sogar wieder den direkten Klassenerhalt in der eigenen Hand, der dann aber trotz einer starken Leistung am vergangenen Sonntag gegen den Tabellenzweiten unglücklich vergeben wurde.

Der Auftritt gegen die SGU, die gestern ihrerseits in die Gruppenliga-Relegation startete, sollte aber ein weiterer Mutmacher für die Lörzenbacher sein, denn gegen die hochkarätig besetzten Überwälder waren sie am Schluss nahe am Siegtreffer dran, ehe sie in der Nachspielzeit das 2:3 hinnehmen mussten.

Zunächst gastieren die Grün-Weißen am morgigen Samstag (16 Uhr) auf dem SSV-Platz in Reichenbach. „Mit Julian Beilstein, Leonard Muzhaqi und Destiny Obatare Kator ist die SG in der Offensive sehr stark besetzt. Darauf müssen wir ein Auge haben. Aber unsere Mannschaft hat in den drei vergangenen Wochen gezeigt, was in ihr steckt. Und daran wollen wir in Reichenbach anknüpfen, um uns eine gute Ausgangsbasis für das Rückspiel am Mittwoch verschaffen“, erklärt Tremper.

Den schwersten Brocken

„Mit dem SV Lörzenbach haben wir sicher den schwersten Brocken unter den drei möglichen Gegnern erwischt, aber letztlich ist es egal, gegen wen wir in der Relegation ran müssen. Wir haben es in der eigenen Hand,“ baut Christian Bauer, Trainer der SG, auf den psychologischen Vorteil, dass man im Gegensatz zu Lörzenbach nichts zu verlieren habe und darauf, dass Abstiegskampf an den Nerven und Kräften zehrt. „Und die enge Platzgröße in Lörzenbach sind wir auch gewöhnt“, erwartet er zwei „Kracher-Spiele“. „Die Zuschauer können einiges erwarten“, geht er von großem Interesse auf beiden Seiten aus. Für die SG ist der Aufstieg kein Muss. „Es wäre natürlich mit Blick auf eine mögliche Fusion der beiden Reichenbacher Vereine ein weiterer schöner Motivationsschub“, so der Coach. beg/fred