Offiziell: Adeyemi wechselt vom BVB zum FC Barcelona
Nach vier Jahren verlässt Karim Adeyemi Borussia Dortmund in Richtung Barcelona. Seinen neuen Trainer kennt der Offensivspieler bereits.
Dortmund (dpa) - Offensivspieler Karim Adeyemi verlässt Borussia Dortmund und schließt sich dem spanischen Fußball-Meister FC Barcelona an. Der 24-Jährige hat in Barcelona einen Vertrag bis 2031 unterschrieben, verkündeten die Katalanen in einer Vereinsmitteilung. Barcelonas Clubpräsident Joan Laporta hatte die bevorstehende Verpflichtung von Adeyemi bereits zuvor gegenüber spanischen Medien bestätigt.
Der schnelle Flügelspieler fehlte in Dortmund bereits bei der Leistungsdiagnostik vor dem Start in die Vorbereitung, weil er für Transfer-Gespräche freigestellt war. Da sich Clubpräsident Laporta noch beim Finale der Weltmeisterschaft in den USA befand, verzögerte sich die offizielle Verkündung des Wechsels.
Dem Vernehmen nach haben sich der BVB und Barcelona auf eine Ablöse von 22 Millionen Euro plus sieben Millionen Euro an Boni geeinigt. Adeyemi, dessen Vertrag beim BVB im Sommer 2027 ausläuft, hatte die Dortmunder zuvor über seinen Wechselwunsch informiert. Der schnelle Außenstürmer war vor vier Jahren für gut 30 Millionen Euro von Red Bull Salzburg nach Dortmund gekommen.
Flick holte Adeyemi ins DFB-Team
In seiner Zeit beim Revierclub bestritt er 146 Pflichtspiele und erzielte 36 Tore, davon sieben in der abgelaufenen Saison. Mit den Dortmundern erreichte Adeyemi 2024 unter anderem das Finale der Champions League. Der BVB verlor damals mit 0:2 gegen Real Madrid.
Seinen neuen Coach kennt Adeyemi bereits. Barças Meistermacher Hansi Flick hatte ihn als damaliger Bundestrainer im September 2021 erstmals in die deutsche Nationalmannschaft berufen. Für das DFB-Team bestritt Adeyemi seitdem elf Spiele.
Adeyemis Spielerberater ist Jorge Mendes, der unter anderem auch Barça-Superstar Lamine Yamal berät. Die Dortmunder hatten seit Wochen vergeblich versucht, den Vertrag mit dem Nationalspieler zu verlängern. In der Saisonschlussphase war er meist nur noch Ersatz und wurde auch nicht in den deutschen WM-Kader berufen.