Gewichtheben

AC 92 wehrt sich tapfer, aber erfolglos

Beim AC St. Ilgen verliert Weinheim 464,5:561,4, schrammt aber knapp an einem Punktgewinn vorbei

Felix Rehder kam im Reißen und Stoßen zu neuen Bestleistungen. Foto: Sascha Lotz
Felix Rehder kam im Reißen und Stoßen zu neuen Bestleistungen.

Stark ersatzgeschwächt mussten die Weinheimer Gewichtheber in der 2. Bundesliga beim mehrfachen Deutschen Mannschaftsmeister aus St. Ilgen antreten. Von acht nominierten Athleten fielen kurzfristig drei aus. So rutschte mit Alesia Tropmann ein Neuling ins Team. Erst eine Stunde vor dem Abwiegen erfuhr sie von ihrem Einsatz und kam noch rechtzeitig zum Wettkampf, sodass der AC komplett antreten konnte.

Newsletter

Holen Sie sich den WNOZ-Newsletter und verpassen Sie keine Nachrichten aus Ihrer Region und aller Welt.

Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

St. Ilgen startete in Bestbesetzung furios und gewann das Reißen klar mit 244,7:170,8, obwohl der AC ohne Fehlversuch startete. Felix Rehder riss mit 116 kg Bestleistung, Sara Bechter stellte ihre Bestleistung von 84 kg ebenso ein wie Nanina Brehm mit 64 kg, Sven Szymon riss mit 112 kg ebenso Saisonbestleistung, Nicole Nützel war mit 57 kg stark, genau wie Alesia Tropmann die keine Nerven zeigte und mit 33 kg eine neue persönliche Bestmarke riss.

Nur ein starker Heber fehlt

Im Stoßen schwächelten die mit fünf Frauen angetretenen Gastgeber und der AC drehte mit starken Leistung von Rehder mit 146 kg (Bestleistung), 140 kg von Szymon (Saisonbestleistung) und Bechter mit Bestleistung von 108 kg auf. Brehm stieß 80 kg, Nützel 73 kg und Tropmann 41 kg. Trotzdem ging der Punkt mit 316,7:293,8 an St. Ilgen.

Nur ein weiterer starker Mann oder eine Frau und die Weinheimer hätten diesen Punkt sicher mit nach Hause genommen. AC-Trainer Gerhard Schmidt war dennoch sehr zufrieden. „Nach den Ausfällen waren wir eigentlich ohne Chance. Wir haben aber trotzdem alle 100 Prozent gegeben und auch die voll besetzte Halle war vom Kampfgeist unserer Heber begeistert.“ GS