AC-Judoka endlich wieder auf den Matten
Die Talente des AC 92 Weinheim überzeugen beim Pfalzpokal. Der Wiederaufbau nach der Coronapause trägt Früchte
Nach langer Wettkampfabstinenz, verursacht durch den Neuaufbau der Abteilung nach Corona, zeigten die Judoka des AC 92 Weinheim beim Pfalzpokal im Limburgerhof, dass sie das Kämpfen und Siegen noch nicht verlernt haben. Mit 240 Judoka aus mehreren Bundesländern war das Turnier sehr gut besucht, dabei waren sechs Weinheimer, betreut von AC-Abteilungsleiter Roland Volpp und Jugendtrainer Ben Bögi.
Klasse Einstieg für den Jüngsten
Unerwartet stark zeigte sich bei der AK U9 der jüngste Weinheimer Teilnehmer, der achtjährige Felix Stepanov (kleines Bild). Mit schönen Hüftwürfen schlug er Ben Hörning (Schifferstadt) und Liam Dankelmann (Urberach). Im Finale gegen Adam Chaar (Frankenthal) konnte keiner eine Wertung erzielen. Da der Frankenthaler in den vorherigen Kämpfen mehr Punkte erzielte, gab es für Stepanov letztlich eine starke Silbermedaille.
Hattendorf kontert bestens
Silber erkämpfte sich auch Vincent Hattendorf in der AK U11. Mit Konterwürfen und Haltegriffen schlug er Lennard Godel (Schifferstadt) und Laurentin Willerich (Limburgerhof) und traf im Finale auf Lennard Fröde/VFL Sindelfingen. Auch mit großem Einsatz konnte Vincent eine gute Wertung seines Gegners nicht mehr aufholen und belegte den zweiten Platz. Ebenfalls in der AK U11 startet Lars Polke. Nachdem Roland Volpp gesehen hatte, dass Judoka aus Wiesbaden und Speyer hauptsächlich Hüftwürfe links eindrehten, bereitete er Lars entsprechend mit einer Kontertechnik vor. Die setzte er ein und gewann seine Kämpfe gegen Malte Geschke, Alexander Fürstenberg und Samir Demrane souverän und nahm stolz den Siegerpokal entgegen.
Dreimal Bronze in der AK 13
In der AK 13 gab es drei Teilnehmer: Albert Stepanov, Valentin Stark und Eric Polke. Albert und Valentin holten sich nach schönen Kämpfen die Bronzemedaillen. Kurz vor dem Pokalgewinn stand Eric. Aus seinen Haltegriffen entkamen weder Noah Zimmermann (Schifferstadt) noch Luka Sawatzki (Oggersheim). Im Finale hatte er mit Leandro Berardi einen weiteren Oggersheimer als Gegner. Mit einem Tani-otoshi/Kontertechnik reagierte Eric auf einen Hüftwurf und erhielt Ippon, das heißt: 10 Punkte.
Das reichte aber nicht zum Gewinn, da jeder mindestens 20 Punkte haben musste. Ein weiterer Wurf brachte Eric eine Waza-ari/5 Punkte. Aber dann konterte sein Gegner und siegte mit 20 Punkten. rv