Handball

Die Frauen der S3L II machen sich keinen Druck

Der Landesligaverbleib darf es aber trotzdem sein. Der Spaß steht bei dem gewachsenen Team im Vordergrund. Das könnte der Erfolgsfaktor werden

Lisa Stein (vorne), auf unserem Archivbild noch nachdenklich mit Jochen Dörsam auf der Bank. Foto: Simon Hofmann
Lisa Stein (vorne), auf unserem Archivbild noch nachdenklich mit Jochen Dörsam auf der Bank.

Druck machen sich die Landesliga-Handballerinnen der neuen Spielgemeinschaft Saase3Leutershausen (S3L) nicht. Die Spielerinnen von Lisa Stein und dem neu in den Trainerstab gerückten Tobias Heinecke würden natürlich gern vorne mitmischen, ob es dann für einen der wenigen direkten Qualifikationsplätze reicht, oder ob die S3L II in die Relegationsspiele um den Landesligaverbleib muss, ist schwer absehbar. Das Saisonziel Klassenerhalt dürfte die ganze Liga anpeilen.

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„Dass wir tatsächlich Erster oder Zweiter werden – da müsste schon viel zusammenkommen. Aber unter die Teams, die dann eine Relegation spielen, können wir es schon schaffen. Den Riesendruck machen wir uns nicht, aber absteigen wollen wir natürlich nicht“, sagt Lisa Stein, die in Großsachsen gefühlt schon immer aktiv ist. Entweder als Spielerin, oder als Trainerin. Erstmals übernahm sie 2015 auch von der Bank aus Verantwortung, half dann immer mal wieder aus. Seit vergangener Runde ist sie wieder Cheftrainerin, diesmal mit Tobias Heinecke, der bislang vor allem bei den TVG-Herren aktiv war.

Nur ein externer Zugang

Die S3L-Frauen II trainieren gemeinsam mit der ersten Mannschaft, aus deren großem Kader auch ab und an Verstärkung kommen könnte. „Wir haben mit Lisa Vogt nur eine Torfrau, zwei der vier, die in der ersten Mannschaft nicht spielen, könnten dann zu uns rücken.“Fix in der Mannschaft ist Lena Büry, die vergangene Saison noch im Kader der „Ersten“ gelistet war. Als einziger Zugang kam Rechtsaußenspielerin Svenja Ahrens aus der Jugend der HSG Weinheim/Oberflockenbach.

Die Vorteile dieser Konstellation liegen auf der Hand. Die Mannschaft ist eingespielt, auch wenn sie in der Vorbereitung selten komplett trainiert hat. Und sie hat ein Ziel: „Wir wollen gemeinsam Spaß am Handball haben.“ Der Rest ergibt sich von allein.