Fußball

Die SG Hohensachsen hält Aufstiegshoffnungen aufrecht

In der B-Klasse verpasst der neue Tabellendritte dem SV Laudenbach eine Watsche. Das zweite Bergstraßen-Derby ist spannender. Der FVL II sagt zum zweiten Mal ab.

Hohensachsens Sechser Rico Nesselhauf tritt an und lässt hier Lucas Harpain (SVL) stehen. Sinnbildlich für das Derby gestern. Foto: Thomas Rittelmann
Hohensachsens Sechser Rico Nesselhauf tritt an und lässt hier Lucas Harpain (SVL) stehen. Sinnbildlich für das Derby gestern.

Region. Das war deutlich: Im Derby der Fußball-B-Klasse ließ die SG Hohensachsen keinen Zweifel daran, dass sie in dieser Runde um den Aufstieg mitspielen will. Das 5:0 (2:0) gegen den ebenfalls ambitionierten SV Laudenbach war dabei ein echtes Statement und ließ die Grün-Schwarzen auf den dritten Tabellenplatz klettern. Pawel Ziemlicki (30.) und per Strafstoß zwei Minuten nach der Pause, Steffen Anders (33.), SGH-Torjäger Valerio Lewandowski (83.) und Felix Bauer (90.+2) trafen für die Gastgeber.

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Die SG Hohensachsen hat noch Hoffnung auf den A-Klassen-Aufstieg. Foto: Thomas Rittelmann
Die SG Hohensachsen hat noch Hoffnung auf den A-Klassen-Aufstieg.

„Wir sind dominant aufgetreten, haben den Gegner gar nicht ins Spiel kommen lassen. Das war eine ganz starke Mannschaftsleistung“, freute sich Trainer Frank Schüssler über das klare Ergebnis und den Umstand, dass Hohensachsen in der Tabelle kletterte. „Wir wollen noch einmal angreifen und hoffen, dass Leutershausen die Saison durchzieht und uns so nicht noch Punkte verloren gehen.“ Ziemlich ernüchtert war indes Laudenbachs Spielleiter Yannick Wunder. „Das war desolat, wir sind nach dem 0:1 regelrecht eingebrochen“, wollte er auch vier ausgefallene Stammspieler nicht als Entschuldigung anführen. „Das war definitiv zu wenig, um vorne mitspielen zu können.“

SG Hohensachsen: Hofbauer; Röhrl (46. Ferchland (78. Hauke), Nesselhauf (86. O. Ziemlicki), Rizzo (46. Lewandowski), Felix Bauer, Kippenhan, Fynn Bauer (78. Schuhmann), P. Ziemlicki, Breitinger, R. Ziemlicki, Anders.

SV Laudenbach: Baier; Skoko (46. Herwig), D. Lüger, Winz (69. Samba), Knust, Vetter, Harpain, Ehret, Will (69. Herion), L. Lüger, Amendt.

Leutershausen II sagt wieder ab

Nachdem der FV Leutershausen II bereits in der vergangenen Woche gegen die SG Hohensachsen nicht angetreten war, sagte der FVL auch das Spiel beim SSV Vogelstang II ab. Marcel Fischer, Sportlicher Leiter des FV Leutershausen II, bekam wieder keine Mannschaft zusammen: „Im Moment reicht es einfach nicht. Wir haben in der ersten Mannschaft zu viele Verletzte und in der zweiten hätten wir heute nur fünf Spieler gehabt. Wir hoffen, dass es nächste Woche besser läuft, da beide Mannschaften 1.Mannschaft und 2.Mannschaft zu Hause spielen“. Bei einer dritten Spielabsage würde man vom Spielbetrieb abgemeldet werden. Der FVL II steht auf dem vierten Platz und war vor der ersten Absage letzte Woche sogar Dritter.

Heddesheim III - TuS 2:1 (0:1)

Der FV Fortuna Heddesheim III setzte sich mit 2:1 gegen den TuS 02 Weinheim durch. Sebastian Petrut Sindilaru (13.) traf allerdings zunächst zur Führung für die Gäste. In der zweiten Halbzeit glich Johannes Wett zum 1:1 aus (61.), und Krzystof Daniel Parus drehte das Spiel für Heddesheim in der 74. Minute. Mit dem Spiel war Fortuna - Trainer Tim Schuler zufrieden, mit der Platzierung in der Tabelle ist er es nicht wirklich. „Wir wollen noch Platz fünf in der Tabelle erreichen, was trotz des Sieges heute schwer wird.“

Fortuna Heddesheim III: Hammermeister; Rexha, Wett, Bierreth (26. Haueis/ 80. Müller), Hilfenhaus, Parus, Stöhr, Mildenberger, A. Stronjak, Akpinar, Mendel (60. Ekinci).

TuS Einheit Weinheim: Härle (26. Scholz); Musat, Wiegand, L. Rexhepi (62. Ferchichi), V. Rexhepi, Ostojic (26. Stadler), Sindilaru, Metz, Ehret (50. Mazurek), Pulfer.

Nullnummer für Rippenweier

Zum 0:0 seines SV Rippenweier in Sandhofen hatte SVR-Trainer Patrick Streb nicht viel zu sagen. Zwei Treffer an die Latte, ein Schuss an den Pfosten sowie ein nicht gegebenes Tor wegen Abseits waren die größten Highlights im Spiel für den SV Rippenweier. „Wir hatten genug Räume, haben diese aber nicht genutzt. Wir konnten unser Spiel heute nicht abrufen und hätten auch nicht getroffen, wenn die Partie noch eine halbe Stunde länger gedauert hätte. Unser Ziel ist am Ende der Saison Platz fünf und das können wir noch erreichen. Jede Platzierung, die besser ist, nehmen wir natürlich gerne, aber dann hätten wir dieses Spiel heute auch gewinnen müssen“ sagte Streb nach dem Schlusspfiff doch einigermaßen enttäuscht. AT/slo

SV Rippenweier: Croseck; Ido (63. Gang), D. Bickel (46. Akin), Antona (82. Weigold), Boldt, Haider, Stock, Fath, Mohr, Roth, Grieb.