Handball

Die SGL zieht ihr Ding durch

Gegen Horkheim gelingt dank des überragenden Leutershausener Rückraums ein Heimsieg. Die kleine Serie soll auch auswärts halten

Keine Gnade gegen den künftigen Verein: Kevin Bitz setzt sich gegen Niklas Matusik zu einem seiner neun Tore durch. Foto: Philipp Reimer Fotografie
Keine Gnade gegen den künftigen Verein: Kevin Bitz setzt sich gegen Niklas Matusik zu einem seiner neun Tore durch.

Die SG Leutershausen gewann auch ihr Drittliga-Heimspiel gegen TSB Heilbronn-Horkheim mit 36:31. Ein überragender Rückraum mit Yessine Meddeb (11 Tore) und Kevin Bitz (9) sowie eine starke Torwartleistung von Alexander Hübe sorgten für den Heimerfolg.

Newsletter

Holen Sie sich den WNOZ-Newsletter und verpassen Sie keine Nachrichten aus Ihrer Region und aller Welt.

Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

Den Grundstein legte die SGL in der ersten Halbzeit. „Wir haben sehr gut in der Abwehr gestanden und es geschafft, dem Gegner das Tempospiel zu nehmen“, sagte Trainer Thorsten Schmid. Auch die sonst so starken Horkheimer Individualisten Nick Fröhlich (4/3) und Louis Mönch (3/1) kamen vor 520 Zuschauern in der Heinrich-Beck-Halle nicht zum Zug. Nur zehn Gegentore in der ersten Hälfte gegen eine offensivstarke Mannschaft wie Horkheim, können sich sehen lassen und sprechen für eine starke Abwehrleistung der Heisemer. „Das hat dazu geführt, dass wir auch im Angriff das eine oder andere leichte Tor erzielen konnten.“ Ein Schlüssel für die Acht-Tore-Führung zur Halbzeit.

Nach der Pause spannend

Doch wie so häufig in Leutershausen, wurde es im zweiten Durchgang nochmals spannend. Horkheim kämpfte sich auf drei Tore heran. „Wir haben uns wahrscheinlich zu sicher gefühlt“, sagte Schmid. Es schlichen sich Fehler bei den Gastgebern ein, die die Heilbronner nutzten. „Bis zur ersten Auszeit haben wir sechs freie Bälle hergegeben und Horkheim wieder ins Spiel gebracht.“ Allerdings gab es, wie in der Vorwoche auch, die positive Reaktion der Mannschaft, die rechtzeitig den Schalter wieder umlegen konnte. „Wir haben im Angriff wieder mehr Zug zum Tor entwickeln können – gerade mit Tim Götz, Yessine Meddeb und Kevin Bitz.“ Ein von Alexander Hübe parierter Siebenmeter tat sein Übriges.

Die SG Leutershausen hatte wieder Grund zum Jubel. Foto: Philipp Reimer Fotografie
Die SG Leutershausen hatte wieder Grund zum Jubel.

Mit dem 36:31-Sieg ist auch die kleine Heimserie positiv verlaufen. Die spannenden Spiele und letztlichen Erfolge der SGL in der eigenen Halle waren gleichzeitig beste Werbung für das Restprogramm in der Heinrich-Beck-Halle. Auch da zählt der momentane Tabellenvierte, der nur zwei Punkte Rückstand auf Platz zwei und das Erreichen der Aufstiegsrunde hat, wieder auf die zahlreichen Zuschauer, die lautstark zum Sieg beigetragen haben.

Bis der Ball aber wieder an der Bergstraße durch die Halle fliegt, geht es zunächst nach Waiblingen. „Sie bewegen sich in der unteren Tabellenregion, sind aber keinesfalls zu unterschätzen“, richtet Schmid den Blick schon auf den Vorletzten. „Wir haben uns auch im Hinspiel lange Zeit sehr schwergetan und viele Gegentore kassiert.“ tb

SG Leutershausen: Hübe, Ullrich; Mastrocola, Meddeb (11), Bauer, Krämer (2), Seitz, Götz (3), Schmitt (2), Scholz (1), Bitz (9), Ulrich (1), Preller (1), Pauli (5/4).