Fußballer vor der Saison

Endlich wieder Derbys für den TSV Sulzbach

Die Trainer Matthias Seiler und Lukas Wolf haben beim TSV 1887 Sulzbach II hgaben mit einem Riesenkader ein Luxusproblem und wollen ihre Jungs vor allem bei Laune halten

Jede Menge Zuwachs: Trainer Matthias Seiler, Vincent von Scheidt, Tom Oswald, Ismail Altun, Timon Rüssel, Maximilian Berger und Co-Trainer Lukas Wolf (stehend von links), Justin Grünewald, Eric Bernhard, Felix Schillinger, Aliriza Süzen und Jan Gärtner (vorne von links) freuen sich über einen richtig großen Kader. Foto: Katrin Oeldorf
Jede Menge Zuwachs: Trainer Matthias Seiler, Vincent von Scheidt, Tom Oswald, Ismail Altun, Timon Rüssel, Maximilian Berger und Co-Trainer Lukas Wolf (stehend von links), Justin Grünewald, Eric Bernhard, Felix Schillinger, Aliriza Süzen und Jan Gärtner (vorne von links) freuen sich über einen richtig großen Kader.

Vom Aufstieg waren die Fußballer des TSV 1887 Sulzbach in den letzten Jahren doch relativ weit entfernt. Doch auch wenn sie weiterhin in der B-Klasse angesiedelt sind, fühlt es sich vor dieser Saison irgendwie doch wie ein Aufstieg an. Denn statt wie bisher das Dasein in der von Mannheimer Teams dominierten Staffel 2 der B-Klasse zu fristen, dürfen die Sulzbacher nun in der Staffel 3 ran – dort, wo alle Bergsträßer Teams beheimatet sind.

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TSV-Trainer Matthias Seiler. Foto: Katrin Oeldorf
TSV-Trainer Matthias Seiler.

Möglich wurde das durch den Aufstieg von Sulzbachs erster Mannschaft, die bislang in der Staffel 3 ran durfte. „Wir freuen uns total auf diese Staffel. Bis auf das Spiel gegen den SC United Weinheim II gab es in der Vergangenheit ja nicht ein einziges Derby. Und die Spiele gegen Mannheimer Klubs waren auch für unsere Zuschauer nicht besonders attraktiv“, freuen sich auch Trainer Matthias Seiler und sein Co-Trainer Lukas Wolf auf die Derby-Liga mit dem TuS 02 Weinheim, SV Laudenbach, Fortuna Heddesheim III, FV Leutershausen II, SV Schriesheim II und den SV Rippenweier.

Fast komplettes Team kommt

Der ist zum Auftakt am Sonntag, dem 3. September um 12.30 Uhr gleich zu Gast auf dem Sulzbacher Sportplatz. „Das wird für uns gleich die Richtung aufzeigen, denn Rippenweier schätze ich ähnlich wie uns ein“, sagt Seiler, auf die Spielstärke anspielend. Den Mannschaftskader hat er sicher nicht gemeint. Denn während Rippenweier aktuell gerade einmal 18 Mann zur Verfügung stehen, haben Seiler und Wolf in Sulzbach die Qual der Wahl. Gleich zehn Neuzugänge der bei der SG Hemsbach aufgelösten zweiten Mannschaft schlossen sich dem TSV Sulzbach II an. Aus dem bisherigen Kader ist der Stamm ebenfalls geblieben, was in der Summe 35 Spieler auf dem Mannschaftsbogen ausmacht. Zumindest in der Theorie.

Einstelliger Tabellenplatz

„Jetzt haben wir noch Urlaubszeit, da sind wir meistens so zwischen 15 und 20 Spielern auf dem Platz. Wenn alle da wären, wäre es auch ziemlich kuschelig, zumal wir uns den Platz ja auch noch mit der ersten Mannschaft teilen müssen“, sagt Seiler. Weil eben nicht alle da seien, will er die Saisonziele auch nicht so hoch gehängt wissen. „Nachdem es in den letzten Jahren nicht so gut lief, wollen wir zumindest einen einstelligen Tabellenplatz. Und dann schielen wir natürlich nach oben.“

Erst in der Rückrunde stabil

Bis sich das Team aber gefunden habe, könne es ein wenig dauern. Seiler geht davon aus, dass der TSV erst in der Rückrunde so eingespielt ist, dass die Sache mit dem „nach oben schielen“ auch tatsächlich angegangen werden kann. „Davor gilt es die Jungs vor allem bei Laune zu halten.“ Denn immer wird nicht jeder spielen können. Aber der Mann, der im vierten Jahr als verantwortlicher Coach an der Linie steht, weiß aus Erfahrung: „Wir werden auf alle zurückgreifen müssen, vielleicht sogar auf den einen oder anderen der 20, 30 Spieler, die noch für den Notfall parat stehen.“

Aber nicht nur quantitativ sieht der Trainer die Sulzbacher gut gerüstet. „Wir haben uns wirklich verstärkt, sind im Kader breiter und besser.“ Als Topfavoriten sieht er den Vorjahresdritten FV Leutershausen II, aber auch den Dritten der Staffel 2, den SV Sandhofen und Laudenbach als A-Klassen-Absteiger. „Die Liga ist ausgeglichen, aber vor allem ist sie attraktiv.“