Rekordbeteiligung und Fußballfest beim Reegen-Cup
Beim Werner-Reegen-Gedächtnisturnier des SV Laudenbach sorgten 76 Mannschaften aus 35 Vereinen für packende Spiele und volle Ränge. Ganz glücklich ist der Organisator aber nicht
76 Mannschaften aus 35 Vereinen sorgten in der Bergstraßenhalle zuletzt für ein Fußballfest. An drei Tagen hatte der SV Laudenbach zu seinem Werner Reegen-Gedächtnisturnier eingeladen und hätte dabei fast sogar noch einen Heimsieg gefeiert. Die heimische E-Jugend musste sich erst im neunmeterschießen des Finals gegen den favorisierten TSV Amicitia Viernheim geschlagen geben. Nach Ende der regulären Spielzeit hatte es 2:2 gestanden. „Die Jungs haben mit starken Spielen überzeugt. Auch unsere D-Jugend war spielerisch größtenteils die bessere Mannschaft, verlor zweimal nur unglücklich“, sagte SVL-Vorsitzender Adrian Eck, der sich mit Turnierverlauf und Rekordbeteiligung sehr zufrieden zeigte.
Einen Wermutstropfen gibt es
„Die Aufsplittung in drei, statt der zwei bisherigen Tage hat sich positiv ausgewirkt, sowohl finanziell, als auch für die Kinder. Auch weil es dadurch längere Spielzeiten für die Mannschaften gab und so wirklich jeder zum Zug kam.“ Der Veranstalter schätzte die Besucherzahl über die drei Tage zwischen 1000 und 1300 Zuschauern. Diese und die Mannschaften wurden von 35 bis 40 Vereinshelfern auf und neben den Spielfeldern versorgt. „Die, die da waren, hatten auch alle Hände voll zu tun. Einziger Wermutstropfen war, dass sich geplante Zwei-Stunden-Schichten aufgrund fehlender Bereitschaft der Eltern für die, die da waren, auf teilweise bis zu zwölf Stunden ausdehnte.“
Da hofft der SVL auf Besserung – schließlich ist das Heimspiel für den Bergsträßer Nachwuchs beim Reegen-Cup einer der Höhepunkte des Fußballjahres. Und eine schöne Erinnerung an den früheren SVL-Jugendtrainer und Betreuer, der 2009 im Alter von nur 41 Jahren unerwartet verstorben war.
Den Auftakt des Turniers bildeten Bambini (G-Jugend) und die F-Jugendteams, wo keine Ergebnisse gelistet wurden. „Hier sind alle Kinder Gewinner“, sagte Eck. Bei der E3-Jugend setzten sich der TSV Neckarau nach knappem Sieg im Halbfinale durch Neunmeterschießen gegen Phönix Mannheim im Finale gegen den SC Reilingen klar mit 7:0 durch. Laudenbach musste sich Phönix im kleinen Finale 0:4 beugen, nachdem der SVL das Halbfinale knapp mit 0:1 gegen Reilingen verloren hatte. Den E2-Jugend-Sieg schnappte sich der SC Olympia Neulußheim punktgleich dank des besseren Torverhältnisses vor der SG Hüttenfeld. Dritter wurde der VfB Lampertheim. Die E1 der Gastgeber musste sich im Finale erst im Neunmeterschießen dem TSV Amicitia Viernheim beugen, der dritte Platz ging an die TSV Auerbach, die den TSV Neckarau 4:1 besiegte. Auch beide Halbfinals waren ins Neunmeterschießen gegangen. Hier hatte Laudenbach gegen Auerbach mit 9:8 die Nase vorn gehabt.
Die D-Jugend-Konkurrenz entschied der VfR Mannheim mit 4:0 im Finale gegen die JFV Bensheim/Auerbach für sich. Das Halbfinale hatten die Mannheimer allerdings nur hauchdünn mit 1:0 gegen die SG Hemsbach für sich entschieden. Ein kleiner Trost blieb der SGH, die im kleinen Finale dann den TV Lampertheim 2:1 bezwang.
Auch in der ältesten Konkurrenz des Turniers, der C-Jugend, heimste der VfR Mannheim den Turniersieg mit einem 1:0 gegen den TSV Amicitia Viernheim ein. Platz drei ergatterte der TSV Neckarau nach Neunmeterschießen gegen den VfR Kronau. Die Gastgeber waren als JSG Nördliche Bergstraße zwar mit einem Sieg gegen Türkspor Mannheim ins Turnier gestartet, rangen dem späteren Turniersieger VfR Mannheim ein 0:0 ab, danach fehlte gegen Viernheim aber die Kraft. AT