Stefan Pohl erwartet harte Arbeit
Der TSV Birkenau will die Welle weiter reiten. Auch S3L-Frauen und Hemsbach noch verlustpunktfrei
Mit der maximalen Ausbeute von vier Siegen aus vier Spielen sind die Handballer des TSV Birkenau in der Verbandsliga auf Kurs. Nach dem Abstieg hat die neuformierte Truppe von Trainer Stefan Pohl ihre Lehren gezogen und überzeugt vor allem in der Endphase der Partien. „Wir können ab der 45. Minute noch mal zusetzen, haben zudem einen quantitativ und qualitativ breiten Kader mit dem wir hinten raus die Punkte holen“, sagt Pohl.
Der 43-Jährige lobt zudem die gute Defensive mit starken Torhütern. Diese sollen auch im Heimspiel gegen den TV Eppelheim wieder zum Tragen kommen. Auf dem Papier sind die Falken klarer Favorit, mit 4:4 Punkten sind die Gäste ausgeglichen in die Spielzeit gestartet. Pohl warnt allerdings davor den Gegner, mit guten Individualisten zu unterschätzen: „Sie haben beide Auswärtspartien knapp verloren, ich sehe Eppelheim am Ende der Runde im vorderen Drittel.“ Daher erwartet Pohl ein „hartes Stück Arbeit“, weiß aber auch um die gute Form seiner Truppe: „Wir können mit breiter Brust auftreten.“
TVH will sich nicht täuschen lassen
Tabellenführung in der Landesliga, aus vier Partien die optimale Anzahl von 8:0 Punkten geholt und keine Verletzungssorgen: Der TV Hemsbach schwimmt derzeit auf einer Erfolgswelle und will diese auch im Heimspiel am Samstag (18 Uhr) gegen den TSV Rot-Malsch II fortsetzen. „Die Erwartungshaltung mit zum Teil schwierigen Auswärtsspielen waren nicht unbedingt vier Siege, von dem her sind wir mehr als zufrieden“, sagt Trainer Max Pauli.
Pauli ist vor allem über die Art und Weise seiner Mannschaft erfreut, die „in engen Situationen Charakter zeigt, den Kopf oben hat und sehr diszipliniert agiert.“ Zudem sei die Homogenität in der Truppe ausschlaggebend, dass der TVH schwer auszurechnen ist: „Wenn ein Spieler keinen so guten Tag hat, springt sofort ein anderer in die Bresche.“
Da auch die Defensive immer besser funktioniert, soll gegen die Reserve von Rot-Malsch der fünfte Sieg her. Pauli lässt sich von bisher nur einem Sieg der Gäste allerdings nicht blenden. „Malsch hat bisher gegen zwei Top-Teams agieren müssen, nach drei Spielen ist die Stärke einer Mannschaft nicht einzuschätzen“, sagt der 33-Jährige.
Topspiel für S3L-Frauen
Mit dem klaren Ziel Meisterschaft sind die Handballerinnen der S3L gestartet und werden den eigenen Erwartungen bisher mehr als gerecht: Nach vier Spielen stehen vier Siege sowie die Tabellenführung in der Verbandsliga zu Buche. Steffen Piffkowski ist nicht nur aufgrund der Ergebnisse zufrieden, denn nach verletzungsbedingten Ausfällen haben sich seine Damen auch in neuen Konstellationen zusammengefunden. „Der breite Kader ist Gold wert und jede Spielerin trägt ihren Teil zu den bisherigen Siegen bei.“
Am Samstag (15.15 Uhr) erwartet die S3L-Damen der erste Kracher der Saison. Mit der bisher ebenfalls ungeschlagenen Reserve der SG St. Leon/Reilingen kommt einer der Meisterschaftsanwärter in die Sachsenhalle. „Sie spielen ein sehr gutes Tempo und haben mit Lisa Haupt eine der individuell stärksten Spielerinnen der Liga in ihren Reihen“, sagt Piffkowski. Haupt trumpfte im bisherigen Saisonverlauf mehr als auf, erzielte in bisher drei Spielen 38 Treffer, allein gegen Mühlburg traf die Rückraumspielerin 16 Mal.
Eine Sonderbewachung strebt der ehemalige Auswahltrainer zunächst aber nicht an, will sich auf die eigenen Stärken fokussieren: „Wir waren bisher mit unserem Spiel erfolgreich, wollen das auch gegen St. Leon durchziehen“, sagt Piffkowski und ergänzt: „Die Abwehr inklusive der Torfrauen waren bisher unser Garant, daran soll sich nichts ändern.“ Personell wird die S3L wohl mit dem Kader vom vergangenen Wochenende auflaufen.