Krankenversicherung

AOK: Rückenschmerzen in Hessen weiter Volkskrankheit

Bewegungsmangel, Fehlbelastungen oder auch Übergewicht können zu Rückenschmerzen führen. In Hessen sind laut AOK besonders Frauen und Menschen im Norden davon betroffen.

Eine Frau hält sich den unteren Rücken. Foto: Christin Klose/dpa/Symbolbild
Eine Frau hält sich den unteren Rücken.

Bad Homburg (dpa/lhe) - Rückenschmerzen sind einer Auswertung der AOK zufolge weitverbreitet in Hessen. Mehr als 240.000 AOK-Versicherte in dem Bundesland waren demnach 2022 wegen chronischer Rückenschmerzen in ärztlicher Behandlung, wie die Krankenkasse am Dienstag zum Tag der Rückengesundheit am Freitag (15.3.) mitteilte. 15 Prozent ihrer 1,7 Millionen Versicherten hätten demnach Schmerzmittel, Physiotherapie oder eine Krankschreibung erhalten.

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Frauen und Menschen in Nordhessen waren nach Angaben der AOK überdurchschnittlich oft betroffen, so etwa im Werra-Meißner-Kreis. In Darmstadt und dem Hochtaunuskreis sei der Anteil am geringsten gewesen. Für chronische, sogenannte unspezifische Rückenschmerzen gebe es keine eindeutige Ursache, wie die AOK erklärt. Risikofaktoren seien Bewegungsmangel, Fehlbelastungen, Übergewicht, schwere körperliche Arbeit und psychische Belastungen.