Volkstrauertag

Aufruf zu Einsatz für Frieden und Demokratie auf

Mahnung am Volkstrauertag: Frieden und Demokratie sind keine Selbstverständlichkeit.

Am Volkstrauertag wird der Millionen Toten beider Weltkriege und der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. (Archivbild) Foto: Patrick Pleul/dpa
Am Volkstrauertag wird der Millionen Toten beider Weltkriege und der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. (Archivbild)

Frankfurt/Main/Wiesbaden (dpa/lhe) - Ministerpräsident Boris Rhein und Innenminister Roman Poseck haben anlässlich des Volkstrauertags an die Opfer von Gewalt und Krieg erinnert. Die beiden CDU-Politiker riefen zudem dazu auf, Frieden, Freiheit und Demokratie zu schützen. Am Volkstrauertag wird der Millionen Toten beider Weltkriege und der Opfer des Nationalsozialismus gedacht.

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«Wir sehen täglich, wie zerbrechlich die Lage sein kann – in der Ukraine, im Nahen Osten. Frieden, Freiheit und Demokratie sind deshalb nie abstrakt, sondern tägliche Verpflichtung», betonte der Regierungschef.

Um die Demokratie zu verteidigen, müsse daher im eigenen Umfeld und in der Gesellschaft Verantwortung übernommen werden. Dazu zähle auch, «Haltung zu zeigen und entschieden einzuschreiten, wenn demokratische Werte angegriffen werden».

Ministerpräsident Rhein und Innenminister Poseck rufen dazu auf, Haltung und Zivilcourage zu zeigen. (Archivbild) Foto: Arne Dedert/dpa
Ministerpräsident Rhein und Innenminister Poseck rufen dazu auf, Haltung und Zivilcourage zu zeigen. (Archivbild)

Poseck: Pflicht für ein friedliches Zusammenleben einzusetzen

Bei der zentralen Gedenkstunde zum Volkstrauertag in der Paulskirche in Frankfurt mahnte Innenminister Poseck: «Der Volkstrauertag weist uns auf unsere demokratische Verantwortung hin. Es ist unsere Pflicht, für Zivilcourage einzustehen und uns jeden Tag für ein friedliches Zusammenleben einzusetzen.»

Der Volkstrauertag wird jedes Jahr zwei Sonntage vor dem ersten Adventswochenende begangen. Mit Veranstaltungen, Gottesdiensten sowie auf Friedhöfen und Gedenkorten wird an die Kriegstoten und die Opfer von Gewaltherrschaft erinnert. An der Gedenkstunde im Bundestag nahm unter anderem Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) teil.