Bahnstrecke im Frankfurter Süden sechs Wochen gesperrt
Die Bahn errichtet zwei Behelfsbrücken. Über sie läuft der Verkehr bis 2027.
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Ab dem Osterwochenende wird im Frankfurter Süden eine Bahnstrecke gesperrt. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, dauern die Bauarbeiten von 4. April bis 15. Mai. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Forsthaus und Südbahnhof.In diesem Zeitraum werden zwei Behelfsbrücken errichtet, die die Eisenbahnbrücke über die Mörfelder Landstraße ersetzen.«Über diese provisorischen Bauwerke kann der Zugverkehr bis zum Abschluss der DB-Brückenbauarbeiten Ende 2027 rollen», teilte die Bahn mit.
Bis 2027 Arbeiten im laufenden Betrieb
Dafür tragen die Bauteams Teile des Bahndamms ab, errichten Bohrpfähle und heben die Behelfsbrücken mit einem Schwerlastkran ein. Anschließend entstehen die künftigen Widerlager der neuen Eisenbahnbrücke - im laufenden Betrieb.
Parallel wird am Forsthaus ein Kreuzungsbauwerk saniert. Auch hier stellen die Bauteams neue Bohrpfähle her und errichten Hilfsbrücken, sodass die neuen Widerlager während des Zugbetriebs gebaut werden können.
Aufgrund der Bauarbeiten kommt es laut Bahn zu folgenden Einschränkungen:
- Die Linie RB58 wird tagsüber über Frankfurt-Louisa umgeleitet. In den Nächten entfällt sie zwischen Hanau Hauptbahnhof und Rüsselsheim Opelwerk. Tagsüber verkehren die Züge von und nach Rüsselsheim Opelwerk planmäßig.
- Die Linie RE59 zwischen Frankfurt-Ost und Frankfurt Flughafen Fernbahnhof entfällt.
- Im Fernverkehr kommt es zu einzelnen Halt- und Zugausfälle in den Randstunden.