Barrierearm

Bald Anträge per Videokonferenz am Sozialgericht Frankfurt

Vom Sofa aus zum Gericht: Ab Juli können Anträge am Sozialgericht Frankfurt erstmals per Videokonferenz gestellt werden. Wie läuft das ab?

Das Gericht ist nach eigener Aussage das Erste in Hessen. (Symbolbild) Foto: Arne Dedert/dpa
Das Gericht ist nach eigener Aussage das Erste in Hessen. (Symbolbild)

Frankfurt (dpa/lhe) - Ab dem 1. Juli können Anträge beim Sozialgericht Frankfurt von zu Hause aus per Videokonferenz zu Protokoll gegeben werden. Es sei damit das erste Gericht in Hessen, dass eine vollständige digitale Online-Rechtsantragsstelle anbiete, teilte das Sozialgericht mit. 

Ein Termin könne über das Online-Vergabeportal auf der Homepage des Sozialgerichts ausgewählt werden. Anschließend werde ein Link für eine Videokonferenz per Mail verschickt, hieß es. «Zum vereinbarten Termin nimmt eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter des Sozialgerichts das Anliegen im Video-Gespräch entgegen und erstellt das rechtlich notwendige Protokoll.»

Ein persönliches Erscheinen im Gerichtsgebäude sei nicht mehr erforderlich, hieß es. «Dies hilft vor allem mobilitätseingeschränkten Rechtssuchenden und ist ein wertvoller Schritt für einen barriereärmeren und bürgernäheren Rechtsschutz.»

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