Sicherheitsportal

Beim Mängelmelder gehen tausende Meldungen ein

Bürgerinnen und Bürger können seit Februar 2023 über den hessenweiten Mängelmelder ihre Kommunen auf Schmuddelecken oder kaputte Straßenlaternen hinweisen. Das Angebot wird rege genutzt.

Wiesbaden (dpa/lhe) - Über den Mängelmelder auf dem neuen Sicherheitsportal der hessischen Polizei sind bis Anfang Dezember mehr als 7100 Mitteilungen eingegangen. Bürgerinnen und Bürger meldeten unter anderem defekte Straßenlaternen, Vandalismus oder illegale Müllhaufen, wie das Innenministerium in einer Bilanz mitteilte. Knapp 4500 Mängel seien bereits von den Städten und Gemeinden behoben worden (Stichtag: 6. Dezember 2023). Das landesweite Meldeportal war Anfang Februar eingerichtet worden, gegenwärtig beteiligen sich 335 von 421 hessischen Kommunen am Mängelmelder.

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Seit Februar seien der Polizei über das Sicherheitsportal auch 258 sogenannte Angsträume gemeldet worden, teilte das Innenministerium in Wiesbaden mit. Dies sind Plätze oder Straßenabschnitte, wo Menschen sich unsicher und unwohl fühlen. Bürgerinnen und Bürger hätten unter anderem Angst vor bestimmten Personengruppen, Dunkelheit, nicht-angeleinten Hunden oder unsicherem Straßenverkehr geäußert. Polizei und Kommune überlegten nun gemeinsam, wie das Sicherheitsgefühl der Menschen gestärkt werden kann.

Das neue Sicherheitsportal vereint die Onlinewache der hessischen Polizei, die Meldestelle «HessenGegenHetze» sowie den landesweiten Mängelmelder. Bereits seit 2017 gibt es in Hessen das Sicherheitsprogramm «Kompass», bei der mittlerweile 154 Kommunen teilnehmen, wie das Innenministerium erläuterte. Die Städte und Gemeinden entwickelten gemeinsam mit der Polizei, den Bürgerinnen und Bürgern sowie kommunalen Akteuren individuelle Maßnahmen, um das subjektive Sicherheitsgefühl zu verbessern.