Baggerarbeiten im Verdacht

Beißen­der Geruch löst Feuerwehreinsatz aus

Plötzlich brennt es in Augen, Hals und auf der Haut: Fünf Menschen klagen über Beschwerden, zwei müssen ins Krankenhaus. Die Einsatzkräfte haben eine Vermutung.

Nach dem Einsatz konnte die Feuerwehr zunächst Entwarnung geben: Von dem Gelände gehe nach aktuellem Stand keine Gefahr mehr aus. (Symbolbild) Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Nach dem Einsatz konnte die Feuerwehr zunächst Entwarnung geben: Von dem Gelände gehe nach aktuellem Stand keine Gefahr mehr aus. (Symbolbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Bei Arbeiten auf dem Gelände eines ehemaligen Gärtnereibetriebs in Wiesbaden-Biebrich haben fünf Menschen Reizungen der Haut, Augen und Atemwege erlitten. Ursache könnte nach Angaben der Feuerwehr der Austritt eines Stoffes sein. Zwei der Betroffenen wurden in ein Krankenhaus gebracht - ihre Beschwerden seien bereits deutlich zurückgegangen, sagte ein Sprecher.

Der Vorfall ereignete sich in der Bernhard-Mai-Straße. Mitarbeiter eines Energieversorgers waren dort am Mittag mit Arbeiten an einer Stromleitung beschäftigt, als sie plötzlich über Haut- und Atemwegsreizungen klagten. Die alarmierte Feuerwehr stellte vor Ort einen beißenden, unangenehmen Geruch fest. Auch Augenreizungen wurden bei den Betroffenen festgestellt.

Möglicherweise bei Baggerarbeiten freigesetzt

Die Ursache des Geruchs konnte zunächst nicht eindeutig ermittelt werden. Nach Einschätzung der Einsatzkräfte handelte es sich wahrscheinlich um einen Stoff aus einer Alkoholverbindung. Woher dieser stammte, war zunächst unklar. Die Feuerwehr geht davon aus, dass der Stoff möglicherweise bei Baggerarbeiten im unmittelbaren Umfeld freigesetzt wurde.

Newsletter

Holen Sie sich den WNOZ-Newsletter und verpassen Sie keine Nachrichten aus Ihrer Region und aller Welt.

Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

Nach einem größeren Einsatz konnte die Feuerwehr zunächst Entwarnung geben: Von dem Gelände gehe nach aktuellem Stand keine Gefahr mehr aus. Die weitere Bearbeitung des Vorfalls wurde an die zuständige untere Wasserbehörde übergeben.