Bevölkerung

Bevölkerung in Großstädten legt zu – Stagnation auf dem Land

Rechnerisch steht jedem Hessen ein halbes Fußballfeld zur Verfügung. Bundesweit sieht das etwas anders aus. Innerhalb von Hessen geht die Schere zwischen Stadt und Land auseinander.

Die Bevölkerung in Frankfurt ist in den vergangenen Jahren weiter deutlich gewachsen - nicht aber insgesamt in Hessens Landkreisen. (Symbolbild) Foto: Boris Roessler/dpa
Die Bevölkerung in Frankfurt ist in den vergangenen Jahren weiter deutlich gewachsen - nicht aber insgesamt in Hessens Landkreisen. (Symbolbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Hessen ist dichter besiedelt als ganz Deutschland – mit weiter steigender Tendenz in den Ballungsgebieten. Ende 2025 lebten in Hessen durchschnittlich 297 Einwohner auf einem Quadratkilometer, wie das Statistisches Landesamt in Wiesbaden mit Blick auf den Weltbevölkerungstag am kommenden Samstag (11.7.) mitteilte. Der Bundesdurchschnitt lag nur bei 234 Einwohnern pro Quadratkilometer.

Ende 2025 lebten somit 6.278.594 Hessinnen und Hessen auf einer Fläche von 21.116 Quadratkilometern. Rein rechnerisch stand jedem Bürger im Bundesland demnach etwa ein halbes Fußballfeld zu Verfügung.

Wie viele Einwohner hat Hessens größte Stadt?

Von 2004 bis 2025 stieg Hessens Einwohnerzahl um insgesamt 3,0 Prozent – mit einer ungleichen räumlichen Verteilung. Während sie in den Großstädten Frankfurt, Wiesbaden, Kassel, Darmstadt und Offenbach um insgesamt 12,5 Prozent zunahm, betrug das Bevölkerungsplus in den Landkreisen nur 0,2 Prozent.

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Hessens größte Stadt Frankfurt erlebte von 2004 bis 2025 mit 17,6 Prozent einen besonders großen Zuwachs. Ende 2025 zählte die Mainmetropole nach eigenen Angaben 781.337 Einwohner mit Hauptwohnung – so viele wie noch nie.