Brennender Sattelzug - Fahrstreifen auf A7 gesperrt
Ein Sattelzug gerät auf der A7 in Osthessen in Brand. Der Fahrer bleibt unverletzt. Doch die Polizei kritisiert: Leider habe es Probleme mit der Rettungsgasse gegeben.
Bad Hersfeld (dpa/lhe) - Ein Sattelzug ist auf der A7 zwischen Bad Hersfeld-West und Kirchheimer Dreieck in Brand geraten. «Die Flammen erfassten die gesamte Fahrzeugkombination sowie die aus Baumaterialien bestandene Ladung», wie die Polizei mitteilte. Das Feuer war am Mittwochmorgen demnach zwar gelöscht. Aufgrund der Reinigungsarbeiten war zunächst aber nur eine Fahrbahn frei.
Laut den Angaben konnte sich der 50 Jahre alte Fahrer noch rechtzeitig retten und blieb unverletzt. Die Polizei geht davon aus, dass der Brand durch einen technischen Defekt verursacht wurde. Für die Löscharbeiten mussten eine Fahrbahn sowie die Reinigung und Bergung dann zwei Fahrbahnen gesperrt werden, hieß es.
Polizei kritisiert: Viele Lkw-Fahrer bildeten keine Rettungsgasse
«Ein "Wermutstropfen" muss hier jedoch wieder einmal angesprochen werden», erklärten die Beamten. Leider hätten viele Lkw-Fahrer im Stau keine Rettungsgasse gebildet und auch den dritten Fahrstreifen mit ihren Fahrzeugen blockiert. Dies hatte laut den Angaben zur Folge, dass die Einsatzkräfte der Autobahnmeisterei und auch die Fahrzeuge der Abschleppdienste mit erheblicher Verspätung am Einsatzort eintrafen.